Gemeinderat stimmt Rebflächentausch zu

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Lautenbach übernimmt Unterhalt der abgelegten Wege.

 

Zur Bewirtschaftung ihrer Rebflächen haben mehrere Privateigentümer von Grundstücken in den Gewannen »Klosterberg« und »Winterbach« (Rebhof) der Gemarkung Oberkirch sowie »In der Wann« der Gemarkung Lautenbach ein freiwilliges Landtauschverfahren vollzogen Ziel ist es, die Rebflächen maschinell bewirtschaftbar zu machen.
Die in diesem Zusammenhang angelegten Wege auf der Gemarkung Lautenbach sollen in die Unterhaltungslast der Gemeinde Lautenbach übertragen werden. Damit wird, so Bürgermeister Karl Bühler in der Ratssitzung am Dienstagabend, bei seinem Vortrag, den beteiligten Landwirten ein dauerhafter Zugang zu ihren Grundstücken gewährt. Die Überfahrt zu den Grundstücken tangiert weite Teile privater Grundstücke, die aber auch privat bleiben. Da sie im Zuge des freiwilligen Landtauschverfahrens zur Minimierung von Kosten nicht vermarktet und als selbstständige Weggrundstücke ausgewiesen werden, ist eine dingliche Sicherung durch die Gemeinde erforderlich.
Diese übernimmt die Kosten für den Unterhalt der Straße, der Bankette, Seitenstreifen, Böschungen, Stützmauern und Wegseitengräben. Verkehrsanlagen sind nicht erforderlich, teilte Bürgermeister Karl Bühler auf Nachfrage von Rudolf Kimmig (CDU) mit. Beim notariellen Vertrag mit den Anliegern werde man darauf achten, dass die erstellten Mauern talseitig zum Weg gehören, bergseitig aber den Grundstücken zuzurechnen sind. Der Bau der Wege mit rund drei Metern Fahrbahnbreite wird von den Mitgliedern des »freiwilligen Landtausch« bezahlt. Die Zustimmung erfolgte einstimmig, nachdem Martin Ziegler (CDU) wegen Befangenheit im Zuhörerraum Platz genommen hatte.

 

STICHWORT
Wasserpreis
Ein erfreuliches Signal für die Bürger und Einwohner von Lautenbach sendete der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung aus. Die seit dem 1. Januar angehobenen Gebühren für Frischwasser verändern sich nicht, es bleibt bei 2,25 Euro je Kubikmeter, auch im kommenden Jahr. Die Betriebsausgaben für das Jahr 2011 liegen voraussichtlich bei 188 000 Euro, der Wasserverbrauch 2010 betrug 61 500 Kubikmeter. Das bedeutet, dass man bei den bisherigen Gebühren bleiben kann, so Annette Schneider von der Stadtkämmerei Oberkirch.
Verrechnet werden Kostenunterdeckungen aus den zurückliegenden Jahren, der Rest der Kostenunterdeckung aus 2005 wird mit dem Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2009 verrechnet. Der Rat stimmte zu.

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Veröffentlicht in Lautenbach

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