Lautenbacher Wald wirft wieder Gewinn ab
Gemeinde kann mit einem Plus von 68 000 Euro rechnen
Auf knapp 68 000 Euro beläuft sich der kalkulierte Gewinn aus der Waldwirtschaft in Lautenbach im Jahr 2011. Die Berechnung des Amtes für Waldwirtschaft, die Bürgermeister Karl Bühler in der Gemeinderatssitzung am Montag vorgelegt hat, wies die Summe aus
Diskussionen gab es bei einigen Zahlen in der Aufstellung, die der Forstbezirk Oberkirch erstellt hatte. Der geplante Hiebsatz wurde von ursprünglich 1250 Festmeter auf 1100 Festmeter zurückgenommen, so Bühler. Der Rückgang sei darauf zurückzuführen, dass der größere Einschlag, der infolge der Sturmschäden vor zwei Jahren enstanden ist, teilweise ausgeglichen worden sei.
Bei einem durchschnittlichen Ertrag von 61,64 Euro je Festmeter ergibt sich die Summe von 67 800 Euro, abgezogen werden Kosten, die der Wald verursacht. Für die geplante Kalkung der Wälder gebe es allerdings einen Landeszuschuss. Im kommenden Jahr sollen 760 Festmeter Nadel-Stammholz eingeschlagen werden, 110 Festmeter Laub-Stammholz und 80 Festmeter Brennholz im Selbsterwerb.
Gute Holzpreise
Die Holzpreise stehen gut, so der Bürgermeister. Für Fichte/Tanne-Stammholz werden derzeit 71 Euro gezahlt, für Douglasie 84 Euro. Buche-Stammholz bringt rund 70 Euro, Eiche 100 Euro je Festmeter. Mit steigender Tendenz, so Bühler.
Einnahmen durch die Jagd werden nicht dem Wald zugeschrieben, sondern an anderer Stelle verbucht, informierte der Bürgermeister auf Nachfrage von Hubert Busam (BI Zukunft Lautenbach). Die Kosten der Ernte fallen für Fremdfirmen an, aber auch in geringem Umfang für den Bauhof, der ab und an im Wald tätig wird, meinte der Bürgermeister auf Anfrage von Franz Ziegler (BI)
Dass nach Jahren roter Zahlen wieder Gewinne geschrieben werden, verdanke man nicht zuletzt der engagierten Arbeit des Revierleiters.
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