Ibach will neue Beschilderung
Neues Leitsystem für Ortsunkundige und Rettungsdienste geplant / Maisach dient als Vorbild
In Ibach-Löcherberg soll eine Leitbeschilderung zu den Nebentälern und Zinken angebracht werden. Dafür sprach sich der Ortschaftsrat in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig aus.
»Wir müssen nichts Neues erfinden«, meinte Ortsvorsteher Martin Springmann, der die Vorbilder für eine jetzt auch in Ibach gewünschte Beschilderung in Maisach und Lierbach nannte Am Montag hatte sich auch der Ortschaftsrat Ramsbach für die Einführung dieser Beschilderung ausgesprochen (wir berichteten), die besonders für Rettungsdienste sehr wichtig sei, wie Springmann darlegte.
Nach dem grundsätzlichen »Ja« schlug er vor, dass sich eine Arbeitsgruppe damit befasst, wo die Schilder aufzustellen sind und mit welchen Informationen. Diese fallen von der Anzahl her verschieden aus, da bei kleinen Abzweigungen einfache Schilder genügen. »Was noch fehlt, ist die Finanzierung«, wies Springmann auf den entscheidenden Punkt hin. Er rechnet mit etwa zwölf Schildern und einem Gesamtpreis von »wohl gut 4.000 Euro« für die Befestigungen und die Beschriftung, die eine in Ramsbach ansässige Firma anfertigen würde.
Obwohl der Betrag im Haushalt 2011 nicht ausgewiesen ist, ist Springmann zuversichtlich, dass man die Maßnahme unterbringen könne. »Wir sollten es versuchen«, sagte er. Die übrigen Ratsmitglieder teilten den Optimismus ihres Ortsvorstehers und stimmten ebenfalls für das Beschilderungssystem.
Maisach hat die Beschilderung in Form eines Leitsystems für Ortsunkundige vor zwei Jahren als erste Ortschaft in Oppenau eingeführt. Lierbach folgte, und jetzt sprachen sich die Ortschaftsräte von Ibach und Ramsbach dafür aus.
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