Jagdpacht wird um zehn Prozent erhöht
Ibacher Bezirk soll an örtliche Jäger verpachtet werden
Eine stattliche Zahl von Zuhörern hatte die öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates Ibach aufzuweisen. Es waren vor allem Jäger, deren Interesse insbesondere dem zweiten Punkt der Tagesordnung »Jagdverpachtung des Gemeindewaldes der Ortschaft Ibach-Löcherberg« galt Dabei geht es, wie Ortsvorsteher Martin Springmann einleitend erklärte, um die beiden städtischen Eigenjagdbezirke in der Moos mit einer Fläche von 389 Hektar und am Braunberg mit 91 Hektar. »Wenn die Jäger vor Ort seien, hat dies viele Vorteile. Denn wir jagen nicht nur, sondern wir hegen auch«, sagte Springmann, der auf das gute Einvernehmen mit der Forstverwaltung hinwies.
Wegen Befangenheit übergab Martin Springmann, der selbst Jäger ist, die Sitzungsleitung an seinen Stellvertreter Hubert Huber. Er sowie auch die übrigen Ratsmitglieder sprachen sich für eine Verpachtung an die heimischen Jäger aus. Viele der Bewerber seien selbst Waldbesitzer und wüssten daher, wie man mit eventuellen Problemen umgehen müsse, unterstrich Huber.
Endgültig entscheiden darüber müsse der Gemeinderat. Huber ließ auch über die Erhöhung des Pachtpreises um zehn Prozent von bisher 3,35 Euro/Hektar auf 3,70 Euro abstimmen, wie es die Stadtverwaltung vorgeschlagen hatte. Einschließlich Mehrwertsteuer liegt man dann bei 4,40 Euro, was etwa dem Pachtpreis privater Jagdgebiete entspricht. Bewerber für das Gebiet »Moos« sind Martin Springmann, Werner Huber, Karl-Dieter Panter, Uwe Scheck und Josef Huber, für den Bezirk »Braunberg« Josef Müller, Josef Braun und Franz Huber. Ferner beschloss der Ortschaftsrat, dass Hubert Huber bei der Anfang nächsten Jahres stattfindenden Jagdgenossenschafts-Versammlung, bei denen die kleineren kommunalen Flächen vergeben werden, die Ortschaft Ibach vertritt.
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