Friedhofsgebühren: Vorberatungen abgeschlossen
Auch der Ausschuss Butschbach-Hesselbach stimmt der Anhebung zu / Für beide Ortsteile gelten die Kernstadt-Sätze
Wie auch alle Ortschaftsräte, hat der Ausschuss Butschbach-Hesselbach am Mittwoch die Erhöhung der Friedhofs- und Bestattungsgebühren in Oberkirch akzeptiert. Die Vorberatungen sind damit abgeschlossen
Butschbach-Hesselbach hat keinen eigenen Friedhof, für diesen Ortsteil gelten die Gebührensätze der Kernstadt. Für die Kämmerei ging Annette Schneider ausführlich auf die Kalkulation ein. Sie erläuterte die Bestattungsgebühren, die in Kernstadt und Ortschaften gleich hoch angesetzt werden sollen, die Gebühren für die Grabumrandungen sowie die Grabnutzungsgebühren, die zwischen Kernstadt und Ortschaften vorerst noch unterschiedlich hoch bleiben sollen. Da der Anstieg in den Ortschaften besonders gravierend ausfällt, soll er in zwei Stufen zum 1. Januar 2011 und dann wieder zwei Jahre später erfolgen. Auch auf die künftigen Gebühren für Leichenhalle und Leichenzellen ging Schneider ein. In der Friedhofshalle Oberkirch soll künftig auch eine Nutzungsgebühr von 130 Euro für den Angehörigenraum erhoben werden.
Helmut Busam wollte wissen, wie sich die Ausgabenseite für die Friedhöfe entwickelt hat. Dies sei von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich, je nachdem, bei welchem der Friedhöfe gerade Investitionen für Leichen- oder Einsegnungshallen, für die Wege oder sonstige Maßnahmen erforderlich waren.
Preisliche Unterschiede
Frank Hellstern ging bei den Grabumrandungen auf die unterschiedlichen Gebühren für ein Urnengrab im Sonderfeld oder im normalen Feld ein. »Gleiches Produkt, also gleiche Preise«, meinte er. Schneider erklärte den Unterschied damit, dass jeweils eine Mischkalkulation zugrunde liegt. Die Sache werde überprüft, versicherte Bürgermeister Franz Müller.
Frank Hellstern verwies auf einen Antrag, den die FWV-Fraktion einbringen will, weil sie die Anhebung in zwei Stufen in den Ortschaften für keine optimale Lösung hält. Künftig sollte nicht mehr so lange mit einer neuen Kalkulation gewartet werden, damit der Anstieg nicht so hoch ausfällt, forderte Alfred Sester.
Mit fünf Jastimmen schlug der Ausschuss bei vier Enthaltungen dem Gemeinderat die neue Gebührensatzung vor. Eindeutiger fiel das Votum für die Neufassung der Friedhofsordnung aus, die Ordnungsamtsleiter Christoph Lipps vorgestellt hatte. Dort gab es nur eine Enthaltung.
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