Holzmarkt: Höherer Einschlag ist möglich
Butschbach-Hesselbach berät über Forstwirtschaftsplan
Mit dem Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2011 befasste sich der Ausschuss Butschbach-Hesselbach in seiner Sitzung am Mittwoch. Der Nutzungsplan sieht im gesamten Stadtwald einen Einschlag in Höhe von 3150 Festmetern vor Das liegt unter dem Durchschnitt des zehnjährigen Forsteinrichtungswerks, berichtete Bürgermeister Franz Müller den Mitgliedern des Ausschusses. Dies sei dadurch begründet, dass nach einem Sturm im Jahr 2009 rund 1350 Festmeter mehr Holz anfiel als im Nutzungsplan vorgesehen war.
Andererseits habe man mit dem Forstamt vereinbart, dass der Einschlag angesichts der sehr guten Lage auf dem Holzmarkt um bis zu 500 Festmeter höher sein kann, als der Nutzungsplan vorsieht, wenn der Absatz gesichert sei. So könne flexibel auf die Marktentwicklung reagieren.
Allerdings, auch darauf wies Franz Müller hin, ist in diesem Jahr auf Gemarkung Butschbach kein Einschlag vorgesehen. Entsprechend liegen die Einnahmen aus dem Wald lediglich bei 834 Euro. An den Ausgaben wie Erschließung, Schutzfunktion, Bestandspflege und Verwaltungskosten ist der Ortsteil aber beteiligt, denn diese Kosten werden entsprechend der Waldfläche umgelegt. Bei Ausgaben von insgesamt 1710 Euro »erwirtschaftet« der Butschbacher Wald damit ein Minus von 876 Euro.
Friedrich Sester bezweifelte, dass der Butschbacher Wald tatsächlich 6,7 Hektar groß ist und erinnerte daran, dass er das bereits im letzten Jahr vorgebracht habe. Dies werde überprüft, sagte Franz Müller zu. Dem Betriebsplan stimmte der Ausschuss schließlich einstimmig zu.
Wegen der hohen Holzpreise kann der Einschlag im Wald von Butschbach-Hesselbach um bis zu 500 Festmeter erhöht werden.
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