Wald muss zur Sicherheit weichen

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Mösbacher Ortschaftsrat freut sich über DSL-Aktivitäten / Einstimmiges Votum für Leitsystem-Schilder

DSL-Anbindung, Holzhieb im »Strittwald« und Schilder für das Leitsystem waren Themen beim Mösbacher Ortschaftsrat am Mittwoch.

 

»Wir freuen uns alle, wenn DSL nach Mösbach kommt.« Laut Ortsvorsteherin Sonja Schuchter werde von Seiten der Stadt in Sachen schnelles DSL demnächst das Thema dem Bauausschuss vorgelegt Letztendlich müsse der Gemeinderat darüber entscheiden, so Schuchter, die nach den jüngsten Aktivitäten von OB Klaus Muttach zuversichtlich ist.
Hieb für den Verkehr
Einstimmig befürworteten die Ortschaftsräte den forstwirtschaftlichen Betriebsplan 2011 für den Mösbacher Wald, der die Waldungen im »Ulmhardt« und im »Strittwald« umfasst. Wie bei der jüngsten Waldbegehung mitgeteilt, sollen an Ostern 400 Festmeter rechts und links der Straße zwischen Unterwasser und Allerheiligen im Bereich des »Strittwaldes« eingeschlagen werden. Dieser Hieb diene vor allem der Verkehrssicherheit und werde auf einer Länge von rund 250 Metern entlang der Straße mit den benachbarten Waldbesitzern vollzogen.
Weitere 100 Festmeter sind 2011 für Selbstwerber im Ulmhardt-Wald eingeplant. Bei der Holzvergabe werden zuerst Mösbacher Bürger und dann Interessenten von außerhalb berücksichtigt, so die Ortsvorsteherin. Erfreulich ist, dass das Betriebsergebnis 2009 einen Überschuss von rund 1900 Euro ergab, so dass die Vorgabe der Stadt erfüllt wurde, nach der das Jahresergebnis »null auf null« aufgehen muss.
Bei der Auswahl der Beschilderung für das geplante Leitsystem in Mösbach, für die Sonja Schuchter ein Muster mitgebracht hatte, gab es ein einstimmiges Votum. Die Schilder für die Gasthäuser werden grün, die für Handwerk und Gewerbe rot und die für öffentliche Gebäude weiß sein

Jedes Schild kostet rund 100 Euro und wird von den Firmen bezahlt, die Halterung in Höhe von jeweils 40 Euro übernimmt die Ortsverwaltung. Wenn es auch Interesse für Hofläden-Schilder geben sollte, erhalten diese einen Braunton, so die Ortsvorsteherin.
Keine Mehrheit fand der Vorschlag von Andrea Schwenk, ein Schild mit den Namen der Firmen im Gewerbegebiet im Einmündungsbereich Rechtalstraße/Waldulmerstraße zu platzieren. In der ganzen Stadt sei ein solches Leitsystem nur für Firmen und Geschäfte vorgesehen, die sich nicht im Gewerbegebiet befinden. Schilder mit der Aufschrift Gewerbegebiet leiten in Mösbach die Interessenten dorthin, dass sei auch in der Stadt Achern so üblich, bemerkte Sonja Schuchter.
Am Ende berichtete die Ortsvorsteherin, dass die Detailplanung für einen möglichen Bebauungsplan Bühli vorgenommen werde. Bei mehreren Grundstücken gebe es noch Verhandlungsbedarf, die Artenschutzprüfung werde derzeit mit dem Naturschutz abgestimmt.
Sockel bedarf Sanierung
Nach einem Hinweis von Lothar Köstel wird Sonja Schuchter überprüfen lassen, wann nach den Straßenarbeiten die »30er-Zone« zwischen Mösbach und Waldulm wieder aufgehoben werde. Nach einem Vororttermin sieht die Ortsvorsteherin dringenden Handlungsbedarf bei der Sockel-Sanierung des Heimatmuseums, die auch mit ehrenamtlicher Hilfe vorgenommen werden soll.

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Aus Sicherheitsgründen soll rechts und links der Straße zwischen Unterwasser und Allerheiligen im Bereich des »Strittwaldes« ein Einschlag erfolgen.

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Veröffentlicht in Mösbach

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