Stadt hat bei Lott keine Handhabe
OB Muttach bedauert die Firmeninsolvenz sehr
Keine Einflussmöglichkeiten seitens der Stadt für die Erhaltung der Arbeitsplätze bei der Firma Lott in Oberachern sieht OB Klaus Muttach Allerdings hat er dem Betriebsratsvorsitzenden Bernard Hunzinger Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern angeboten, um auszuloten, ob eventuell doch seitens der Stadt für die Arbeitnehmer etwas getan werden kann, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.
Die Stadtverwaltung habe die geschäftliche Entwicklung der Firma Lott zuletzt mit großem Bedauern beobachtet. Während zu dem früheren Firmeneigentümer ein Gedankenaustausch bestanden hatte, kam mit dem letzten Eigentümer kein Gespräch mehr zustande, obwohl die Stadt Gesprächstermine vereinbart habe.
Nachdem die Insolvenz bekannt wurde, habe Muttach das Gespräch mit dem Insolvenzverwalter und dem Hauptgläubiger gesucht. Dabei ging es beispielsweise um den vom Betriebsrat vereinbarten Sozialplan, aber auch um künftige Nutzungsmöglichkeiten des Firmenareals. Muttach erfuhr, dass alle Kündigungen zum Jahresende oder zum 31. Januar 2011 unabwendbar waren.
Wiegt schwer
Muttach ist bewusst, heißt es weiter, dass der Verlust der Arbeitsplätze für die Betroffenen und deren Familien schwer wiegt. Umso mehr schmerze es auch, dass die Stadt nach dem aktuellen Stand der Dinge keine Handhabe sieht, einen Beitrag zur Beibehaltung der Arbeitsplätze leisten zu können.
Ausdrücklich klarstellen will Muttach, dass es seitens der Stadt keine Gespräche zur Nutzung des jetzigen Grundstückes gibt.
Jetzt klicken und 10 Tage kostenlos Zeitung lesen
