Personelle Situation »war nicht einfach«

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Stadt Oppenau sucht nach Lösungen für die Zukunft.

 

Wie jedes Jahr trafen sich die Beschäftigten der Stadt Oppenau sowie des Gemeindeverwaltungsverbandes (GVV) Oberes Renchtal zur Personalversammlung, die mit der Jahresschlussfeier verbunden war Personalratsvorsitzender Dieter Müller informierte die Versammlung zunächst über die in diesem Jahr stattgefundenen Personalratswahlen (siehe Stichwort).
Eine Sache, die den Personalrat (PR) seit fast vier Jahren beschäftigt, nannte Müller das Leistungsentgelt. Bisher sei je die Hälfte im sogenannten Gießkannenprinzip ausgeschüttet und angespart worden. Wegen grundsätzlicher Bedenken sei die eigentlich vorgesehene Auszahlung nach erfolgter Leistungsbewertung zurückgestellt worden. Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom 27. September würden nun die volle diesjährige Summe und der bisher angesparte Teil des Leistungsentgelts mit der Dezembervergütung an die Arbeitnehmer ausgeschüttet. Im Jahr 2011 werde nach Übereinkunft des PR mit Bürgermeister Grieser zunächst nach dem bisherigen Prinzip verfahren.
Danach ging der Vorsitzende auf die personellen Veränderungen ein. Im März wurden Galina Simon als Nachfolgerin von Maria Erdrich als Reinigungskraft in der Grund- und Hauptschule und Oliver Fischer als Kanalaufseher für den Gemeindeverwaltungsverband Oberes Renchtal als Nachfolger für Willi Seidler eingestellt sowie zum 1. April Anna-Lena Bruder als Nachfolgerin von Siegfried Wild für die Tourist-Information und Ursula Maier als Nachfolgerin von Ludwig Maier für die Friedhofsanlagen. Mit Claudia Springmann wurde eine neue Gemeindevollzugsbedienstete gefunden und ab 15. November eingestellt. Bürgermeister Thomas Grieser, der im Januar für eine vierte Amtszeit bestätigt worden war, verhehlte den Mitarbeitern seine derzeitigen Sorgen nicht. »Die Situation war 2010 nicht ganz einfach«, sagte er. Kummer bereite, dass in der Kämmerei nicht nur der Amtsleiter, sondern auch sein Stellvertreter krankheitsbedingt ausfallen. Man wolle versuchen, die Situation zu regeln, bevor sie in der gegenwärtig finanzpolitisch schwierigen Zeit prekär werde. Aufgabe der nächsten Wochen werde es sein, einen guten Ersatz zu finden. Den Mitarbeitern aller Sparten sprach der Verwaltungschef seine Anerkennung aus. »Sie haben gute Arbeit geleistet«, betonte er.
Zur Personalstruktur war in der Personalversammlung zu hören, dass die Stadt Oppenau derzeit sechs Beamte, 53 Beschäftigte, davon 21 in Vollzeit und 32 in Teilzeit, zwei Auszubildende, sieben Forstwirte, davon einer in Teilzeit, sechs Leichenträger in Teilzeit und vier Ehrenbeamte (Ortsvorsteher) in Teilzeit hat. Damit hat sich die Anzahl der Stellen nach 3,2 im Vorjahr nochmals leicht um 0,6 auf 50,5 Stellen erhöht.
Beim GVV Oberes Renchtal sind sieben Personen, davon sechs in Vollzeit und eine in Teilzeit, beschäftigt. Der aktuelle Personalstand beträgt somit insgesamt 83 Mitarbeiter, davon sind 40 vollzeit- und 43 teilzeitbeschäftigt.

STICHWORT
Personalrat
Bei den in diesem Jahr stattgefundenen Personalratswahlen wurden gewählt: Für die Gruppe Beamte Hubert Fischer, Forstamtmann, für die Gruppe Arbeitnehmer Dieter Müller, Verwaltungsfachangestellter, Mechthilde Kammler, Verwaltungsangestellte, Johannes Birk, Bauhofarbeiter, und Philipp Treyer, Forstwirt. In der konstituierenden Sitzung wurde Dieter Müller in seinem Amt als Personalratsvorsitzender für die nächsten vier Jahre bestätigt und Hubert Fischer zu seinem Stellvertreter gewählt.

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Veröffentlicht in Oppenau

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