Kein Rabatt mehr für Einheimische
Erlebnisbad Sasbachwalden für alle gleich teuer.
ündstoff steckt in der neuen Gebührensatzung für das Erlebnisbad in Sasbachwalden. Einheimische bekommen künftig keinen ermäßigten Eintrittspreis mehr Als Begründung führte Bürgermeister Valentin Doll am Mittwoch an, dass zu oft Ortsfremde behauptet hatten, hier zu wohnen, um sich den Nachlass zu erschwindeln.
»Das Streichen tut weh«
Dass ganze Schulklassen aus umliegenden Gemeinden kostenlos baden dürfen, gehört ab der kommenden Saison ebenfalls der Vergangenheit an. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat vor, nur noch geschlossene Klassen der Grundschule Sasbachwalden während des Unterrichts und Kindergartengruppen aus Sasbachwalden in Begleitung von Erzieherinnen kostenlos einzulassen. Der ermäßigte Eintritt für Erwachsene von 2,30 statt regulär 2,90 Euro gilt künftig nur noch für Schwerbehinderte (ab 50 Prozent). »Den Einheimischen-Rabatt zu streichen tut weh«, sagte Gemeinderätin Andrea Schmelzle.
Dennoch sei die Neuregelung unumgänglich, weil es meist an der Kasse nicht nachprüfbar sei, wo ein Badegast wohne. »Wer nur mit der Badehose kommt, hat meistens keinen Ausweis dabei«, berichtete der Bürgermeister aus Erfahrung. Das habe immer wieder für Ärger gesorgt. Andrea Schmelzle erinnerte daran, dass es weiterhin bis zum 30. April günstige Jahreskarten gebe. Diese Möglichkeit möchte sie im Ort besser beworben wissen.
»Ich finde die neue Regelung richtig«, sagte Martin Meier. Er habe schon von Badegästen aus anderen Orten gehört, dass sie sich diskriminiert fühlen, weil sie mehr bezahlen müssten als Einheimische. »Diesen Unterschied verstehen viele nicht und den gibt es auch sonst nirgends«, so Meier. Der Rat beschloss die neue Gebührensatzung bei einer Gegenstimme.
Für Einheimische gibt es künftig im Erlebnisbad Sasbachwalden keine Ermäßigungen mehr. Zu viele Fremde hatten sich als Sasbachwaldener ausgegeben.
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