Nur die Hälfte der bestellten Menge
Firma lieferte Sasbachwalden nicht genug Salz.
Als »Geheimnis, das ich noch nicht ergründen konnte« bezeichnete Bürgermeister Doll die Tatsache, dass im neuen gemeinsamen Salzvorratslager in Achern nur die Hälfte der bestellten Salzmenge angekommen ist »Es wurden nur 200 anstatt 400 Tonnen geliefert«, erklärte Doll am Mittwoch im Gemeinderat.
Schritte prüfen
Inzwischen habe er die Stadt Achern gebeten, juristische Schritte gegen den Lieferanten zu prüfen. Er würde mit dieser Firma nicht mehr zusammenarbeiten. Bereits im August sei die gemeinsame Bestellung von Achern, Sasbachwalden und Sasbach rausgegangen. »Wir dachten, dann wäre das keine Thema mehr«, so Doll. Eine Salzknappheit bestehe allerdings trotzdem noch nicht, sagte er.
Räumen und Streuen auf öffentlichen Straßen und Wegen fordert den Winterdienst der Gemeinde derzeit erheblich, erklärte der Schultes weiter. Während schwerer Schneefälle am 13. Dezember fiel ein Räumfahrzeug der Gemeinde aus und musste in die Werkstatt.
Das habe dazu geführt, dass Straßen länger als gewohnt glatt waren und nicht abgestreut werden konnten, so Valentin Doll. Angesichts des großen Aufwandes, der für den Winterdienst nötig sei, fragte Gemeinderat Hans-Martin Hockenberger (Freie Wähler): »Wären Schneeketten für alle eigentlich nicht billiger?«
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