Besonders positiv aufgefallen
In der evangelischen Kirchengemeinde des Achertales und Sasbachwaldens steht die Visitation an
Die evangelische Kirchengemeinde zeige sich einladend, freundlich und offen, stellte die Visitationskommission fest, die vor wenigen Tagen im Pfarrhaus zu Gast war.
In der evangelischen Kirchengemeinde des Achertales und Sasbachwaldens steht in diesem Jahr die in der evangelischen Kirche übliche Visitation einer Kirchengemeinde an Deshalb war vor wenigen Tagen im Versammlungsraum des Pfarrhauses die Visitationskommission unter Leitung des stellvertretenden Dekans und Pfarrers Reinhard Sutter zu Gast.
In einer ersten Stellungnahme äußerte sich die Kommission als von außen kommende Betrachterin lobend darüber, wie sie die evangelische Gemeinde des Achertales wahrgenommen habe. Atmosphärisch wirke die Kirchengemeinde Achertal/Sasbachwalden einladend, freundlich und offen, was angesichts der Zerstreuung der Gemeinde auf zwei Täler außerordentlich positiv auffalle. Das sei angesichts der erschwerten Bedingungen eine beachtliche Leistung. Zur Offenheit der Kirchengemeinde passe auch, dass eine lebendige und gute Ökumene praktiziert werde.
Reges Gemeindeleben
Es gefiel der Kommission weiter die Gestaltung des Gemeindebriefes, die Präsenz der Gemeinde in der Öffentlichkeit und dass eine große Anzahl von Mitarbeitern für ein reges Gemeindeleben Sorge trägt. »Allerdings«, wand die Kommission ein, »fokussieren sich bestimmte Aufgaben und Themen zu sehr auf nur eine Person.«
Zielvereinbarungen standen im zweiten Teil der Diskussion mit der Visitationskommission auf der Tagesordnung. Es wurde beschlossen, einen Gemeindebeirat einzurichten, die Gemeindebeiratssitzung wird einmal im Jahr im Rahmen des Abends stattfinden, an dem allen Mitarbeitern für Engagement im Gemeindeleben gedankt wird.
Der Gemeindebeirat soll mit seinen Ideen und Beiträgen den Kirchengemeinderat bereichern und entlasten
Zur künftigen Organisation der gemeinsamen Gottesdienste Achertal/Sasbachwalden schlug der Kommissionsvorsitzende vor, statt des Begriffes »zentrale Gottesdienste« lieber »gemeinsame Gottesdienste« anzukündigen.
Um diese gemeinsamen Gottesdienste zu füllen, wurde als sinnvoll erachtet, ein Gottesdienstteam zu bilden, in dem aus allen Gemeinden Achertal/Sasbachwalden Mitglieder vertreten sind. Dieses Team kann sowohl projektbezogen als auch dauerhaft mitwirken. Die Gottesdienste sollen im Wechsel in den verschiedenen Gotteshäusern der Gemeinden stattfinden.
Die Konfirmanden aus Sasbachwalden, so wurde empfohlen, sollen den Konfirmandenunterricht in Kappelrodeck besuchen, wenn auch Ausnahmen möglich sind. Überlegt wurde noch, ob es Arbeitsbereiche in der Gemeinde gibt, von denen man sich löst, und dass darauf geachtet werden müsse, dass der Aufwand für eine Sache und ihr Ertrag in einem gesunden Verhältnis stehen.
Zu guter Letzt standen die Finanzen im Fokus. Die Kommission bescheinigte dem Kirchengemeinderat, dass die Finanzangelegenheiten sehr zufriedenstellend bewältigt werden, was angesichts des Gebäudebestands von einer Kirche und einem Pfarrhaus in Kappelrodeck sowie einer Kirche in Ottenhöfen eine große Aufgabe darstelle.
Differenzierte Kosten
Daher sollen die Unterhaltungskosten für die einzelnen Gebäude differenziert aufgelistet und dementsprechend eine Kostenrechnung für jedes der Gebäude in den nächsten Jahren erstellt werden.
Auf der Besprechung mit der Visitationskommission wurde in der evangelischen Kirchengemeinde Achertal/Sasbachwalden unter anderem festgelegt, eine differenzierte Kostenrechnung für die Kirchen- und Gemeindegebäude zu erstellen.
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