Zwei neue Spielgeräte für Ringelbachs Kinder

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Ringelbach erhält zwei neue Spielgeräte für seinen Spielplatz zwischen Rathaus und Kastelberghalle. Der Bau- und Umweltausschuss hat sich am Montag für eine Spielanlage mit Edelstahlrutschfläche und eine Doppelschaukel der Firma Eibe GmbH entschieden Er gab dabei einer Anlage den Vorzug, die nicht nur für die ganz Kleinen, sondern für Kinder bis zwölf Jahren geeignet ist.
Die 25 Jahre alten Vorgänger waren im Zuge de Umgestaltung des Dorfplatzes entfernt worden, weil sie bei der Verlegung einer neuen Regenwasserleitung im Weg waren. Zwei Geräte waren »aus Sicherheitsgründen nicht wieder aufgebaut worden«, so Ortsvorsteher Klaus Dieter Zerbian. Die Ringelbacher Kinder mussten deshalb in diesem Sommer ohne Spielplatz auskommen.
Strittiger als das Votum für die Geräte, das einstimmig fiel, war eine hauhaltstechnische Frage von Frank Hell­stern (FWV). Für die Finanzierung der Spielgeräte greift die Stadt nämlich auf einen Haushaltsrest bei der Dorfplatzsanierung zurück. Die Maßnahme war 20 000 Euro billiger als vorgesehen. Der Kauf und Aufbau der neuen Spielgeräte kostet zusammen 15 000 Euro.
Hellstern hatte angeregt, das bei der Sanierung übrig gebliebene Geld als Haushaltsrest zu verbuchen und erst bei den Haushaltsberatungen 2011 neu zu entscheiden, ob für den Spielplatz Geld bewilligt werde. Er monierte, dass bei vielen Baumaßnahmen »immer wieder jemand eine Idee hat«, wie man das übrig gebliebene Geld doch noch verwenden könne. OB Matthias Braun antwortete, dass es sich bei den neuen Spielgeräten um eine Ersatzbeschaffung handle, die wegen der Dorfplatzsanierung nötig geworden sei. Sie im Haushalt extra abzurechnen, sei nicht korrekt. Auch Michael Braun (CDU) hielt nichts von der
»Rumundnum-Bucherei« die nur Verzögerung mit sich bringe. Georg Wolf (CDU) konnte Hellsterns Kritik nicht nachvollziehen Er fragte sich, warum die Mittel für den Spieplatz nicht von Beginn an eingeplant worden seien bei der Maßnahme. Es sei unabdingbar gewesen, den Spielplatz abzuräumen. Sonst hätte man die Entwässerungsleitungen nicht verlegen können.
Laut OB Braun war die Umgestaltung zunächst nicht einkalkukliert worden, »weil wir gedacht hatten, wir können die Geräte so stehen lassen«. Man könne bei einer Planung eben nicht alle Eventualitäten erfassen.

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Frank Hellstern (FWV) stieß zum Thema Spielplatz eine kontroverse Diskussion an.

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