Wegweiser in die Seitentäler

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Ramsbach will seine Beschilderung erneuern / Rat genehmigt höhere Entlohnung für Selbstbahner

Wer in Ramsbach seine Straßenzufahrt selbst bahnt und streut, erhält künftig eine höhere Vergütung. Dies sowie die Verpachtung des Eigenjagdbezirks in der Moos und die Beschilderung in der Ortschaft waren Themen der Sitzung des Ortschaftsrates am Dienstag.

 

»Der Winterdienst ist derzeit ein aktuelles Thema«, meinte Ortsvorsteher Hubert Treyer, als er in der Ratsitzung den ersten Tagesordnungspunkt aufrief, der die Änderung des Vergütungssatzes für Selbstbahner und –streuer zum Gegenstand hatte Seit 1983 sei das Vergütungsentgelt unverändert geblieben, teilte Treyer mit, als er den mit der Verwaltung abgesprochenen Vorschlag zur Erhöhung unterbreitete. Pro Meter sollen Selbstbahner nunmehr 40 Cent (bisher 18 Cent) erhalten und für das Streuen 30 Cent (bisher 15 Cent). Für den Haushalt bedeutet dies, dass sich die jährliche Pauschale insgesamt von 812 Euro auf 1729 Euro erhöht. Einmütig folgten die Mitglieder des Ortschaftsrates diesem Vorschlag.
Gremium rasch einig
Einig war man sich rasch auch darüber, den gemeindlichen Eigenjagdbezirk auf Ramsbacher Gemarkung »Edelmannskopf« in der Moos, der eine Fläche von 131 Hektar umfasst, auch in den nächsten neun Jahren wieder an die bisherigen Pächter Hubert Treyer, Franz Schmiederer und Klaus Schmiederer zu vergeben.
Da der Ortsvorsteher zu den Interessenten gehörte, leitete sein Stellvertreter Konrad Roth diese Beratung. Dabei wurde hervorgehoben, dass es bisher keine Probleme zwischen Forst und den Jägern bezüglich Wildschäden gegeben hat. Zugestimmt wurde auch der Erhöhung der Pacht um zehn Prozent auf 3,70 Euro pro Hektar. Konrad Roth wurde beauftragt, bei der Anfang nächsten Jahres stattfindenden Jagdgenossenschafts-Versammlung, bei der die kleineren kommunalen Flächen vergeben werden, die Ortschaft Ramsbach zu vertreten.
Ein weiteres Thema der Sitzung war die Beschilderung in der Ortschaft Ramsbach, deren Hintergrund Ortsvorsteher Treyer erläuterte. Er bezeichnete sie als eine Art Leitsystem zur leichteren Findung der Anwesen in den Seitentälern und Teilen der Ortschaft für Ortsunkundige.
Beschilderung einheitlich
Maisach habe die Beschilderung als erste Ortschaft eingeführt und Lierbach sei gefolgt. Wie Ramsbach wolle auch Ibach diesem Beispiel folgen, sagte Treyer. »Mit der Einführung wäre es dann einheitlich in der Gesamtstadt«, warb er um die Zustimmung der Ratsmitglieder. Diese waren grundsätzlich dafür, und so obliegt es ihnen nun, ein Konzept zu erstellen und sich über die finanzielle Seite Gedanken zu machen.

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In einigen, für die gemeindlichen Räumungsfahrzeuge schwer zugänglichen Teilen der Ortschaft ist es notwendig, dass die Besitzer die Zufahrt zu ihrem Anwesen selbst bahnen und streuen. Die Aufnahme zeigt einen Blick Richtung Hinterramsbach.

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Veröffentlicht in Oppenau

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