Wasser, Internet und Strom für Schönbüch
Anwohner müssen den ganzen November Umwege fahren / Glasfaserleerrohre kommen in den Boden
Baufahrzeuge bestimmen derzeit das Bild in der Schönbüchstraße in Sasbachwalden. Die Firma Welle aus Bühl-Vimbuch ist mit mehreren Baufahrzeugen vor Ort und verlegt mit Hochdruck eine Trinkwasserleitung und Leerrohre für das Glasfaserkabel, das bald in jedes Haus reichen soll Die Anwohner haben sich darauf eingestellt, dass sie die Straße im ganzen November nicht durchgängig nutzen können und nehmen Umwege in Kauf.
Es ist dem Bau des Glasfasernetzes zu verdanken, dass die Schönbüch jetzt eine Trinkwasserleitung bekommt. Denn die Grabarbeiten lassen sich mit denen für die Glasfaser-Lehrrohre verbinden und eine Süwag-Leitung wird auch noch gleich mit verlegt. Dringend ist besonders die Verwirklichung der Glasfaserleitung, denn das Netz soll Ende des Jahres betriebsbereit sein.
Die blauen, flexiblen Kunststoffrohre für das Trinkwasser werden teils unter der K 5363 und teilweise in Wiesen und Hängen verlegt. 20 Häuser werden vorerst daran angeschlossen. Die Anwohner müssen dafür einen Eigenbeitrag von rund 3200 Euro leisten. Weitere Anlieger der Schönbüchstraße wünschen noch keine Anbindung an die öffentliche Wasserleitung. Wenn sie später anschließen wollen, müssen sie für die tatsächlich anfallenden Kosten aufkommen. Allerdings bleibt die Wasserleitung vorerst noch leer. Erst 2011 wird sie in Richtung Brandmatt verlängert und dann in Betrieb genommen.
Mit Hochdruck arbeitet eine Baufirma derzeit an mehreren Stellen der Schönbüchstraße in Sasbachwalden. Hier werden eine Trinkwasserleitung, die Leerrohre für das Glasfaserkabel und eine Süwag-Leitung unter die Erde gebracht.
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