Solarstrom made in Erlach

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Sonnenkraftwerke Renchen GmbH & Co KG nimmt erste Anlage in Betrieb / CO2-Reduktion

Die erste von drei Solaranlagen der Sonnenkraftwerke Renchen GmbH & Co KG ist in Betrieb gegangen. Sie befindet sich auf dem Dach der Erlacher Ortsverwaltung.

 

»Mit der Bürgersolaranlage wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet«, sagte Ortsvorsteher Herbert König in der Sitzung des Ortschaftsrats am Donnerstagabend Vor dieser hatte er mit Bürgermeister Bernd Siefermann, Franz Laible, Geschäftsführer der Sonnenkraftwerke Renchen GmbH & Co KG, sowie Wolfgang Bär, Agenda-Arbeitskreis »Wirtschaft, Mobilität, Verkehr, Arbeitsmarkt« die Anlage besichtigt.
Stromeinspeisung
Eigens dazu war die Feuerwehr mit ihrer Leiter angerückt, damit die Herren einen Blick von oben auf die Anlage richten können. 49 Module umfasst diese. Sie erbringt eine jährliche Stromeinspeisung von 10 241 Kilowattstunden. »Hierbei werden ca. 7200 Kilo CO2 eingespart«, so König.
Betrieben wird die Anlage von der Sonnenkraftwerke Renchen GmbH & Co KG, der 14 Bürger angehören. Sie haben 300 000 Euro für die Bürgersolaranlage aufgebracht. Anfang/Mitte Juli, so Bär, werde die Anlage auf dem Ulmer Sportheim, Anfang August jene auf der Renchener Grimmelshausenschule in Betrieb gehen.
Wie die Anlage funktioniert, erläuterte Laible: »Der von den Modulen erzeugte Gleichstrom wird mittels Wechselrichtern in 230 Volt Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Daten werden fernüberwacht. Bei eventuellen Störungen erfolgt eine automatische Mitteilung.«
Wenn es keine Zwischenfälle gebe, so Siefermann, bräuchten die Betreiber nur 20 Jahre lang zuschauen, wie Geld wieder in die Kasse fließe.
Der Bürgermeister würdigte das Engagement der Bürger – allen voran Wolfgang Bär und Alfred Baum von der Agendagruppe, die er als »Motoren« des Projekts bezeichnete.

 

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