OB kritisiert die Finanzmarktkontrolleure

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Braun brach bei der Volksbank-Mitgliederversammlung Lanze für Banken des Mittelstandes / Beeindruckende Bilder aus Afrika

Ihre eigenen Zahlen und beeindruckende Bilder aus Afrika präsentierte die Volksbank Offenburg am Freitag in der proppenvollen Erwin-Braun-Halle. Nicht fehlen durften auch einige Spitzen gegen Großbanken und die neuen Regelungen.

 

Ein Lob für Unternehmen und Banken hatte Oberbürgermeister Matthias Braun bei der Volksbank-Mitgliederversammlung parat. »Der Mittelstand ist wieder einmal Konjunkturmotor Nummer eins«, betonte er und nahm die Volksbank und Sparkasse mit ins Boot Die Institute hätten sich in der Krise als »Horte der Stabilität« erwiesen. Hart ging Braun mit den Finanzmarktkontrolleuren ins Gericht, die keinen Unterschied innerhalb der nationalen Bankensysteme machten. Dies treffe vor allem die Volksbanken und Sparkassen, die mit ihrer Institutssicherung in unbegrenzter Höhe für ihre Kunden gerade stünden: »Wir sind nicht bereit, in den Topf einzubezahlen, der nur den Großbanken in der EU etwas bringt und dem Kunden nur einen Schutz bis maximal 100 000 Euro bietet.«
Dass härtere Regeln künftig greifen müssten, bekräftigte Volksbank-Vorsitzender Richard Bruder. Indes zeigte sich der Chefbanker auch im Hinblick auf die Bankenabgabe zerknirscht: »Wir sind ein bisschen angefressen, wenn Dinge vorkommen, die nicht mehr passieren dürfen. Wir sind keine Täter, wir sind im Zweifelsfall Opfer.« Kreditklemme habe und werde es bei der Volksbank nicht geben. Bruder ging auch auf die aktuellen Zahlen der Volksbank Offenburg ein (die ARZ berichtete am Samstag).
Einen optischen Leckerbissen servierte Profifotograf Reiner Harscher mit seiner Mulitvisionsschau »Namibia - Mythos südliches Afrika«. In einem Zeitraum von über fünf Jahren war Harscher mit seiner Frau Karin auf 14 Reisen insgesamt neun Monate im südlichen Afrika, vor allem in Namibia, unterwegs

Die Eindrücke, die beide mit der Kamera einfingen, waren überwältigend: Die höchsten Sanddünen der Wüste Namib, das Tierparadies der Etosha-Ebene, die Skelettküste, wo der Atlantik die Wüste trifft, sowie die einmalige Sumpflandschaft des Okawango-Deltas zeigten die einzigartigen Schönheiten des Landes. Ein kurzer Abstecher nach Botswana, hinein in Afrikas letzte große Wildnis, und ins blühende südafrikanische Namaqualand komplettierten die faszinierenden Landschafts­eindrücke. Aber auch Begegnungen mit den Halbnomaden vom Stamm der Himba, Jagden von Leoparden und Löwen und Elefantenherden im Okawangodelta hatten ihren besonderen Reiz. Die Zuschauer in Oberkirch waren von der Anziehungskraft Afrikas gefesselt.

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Aus Platzmangel konnte die Volksbank Offenburg nicht alle Mitglieder in die proppenvolle Erwin-Braun-Halle lassen. Diejenigen, die keinen Platz mehr fanden, werden bei der gleichartigen Veranstaltung in der Schwarzwaldhalle Appenweier berücksichtigt

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Veröffentlicht in Oberkirch

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