Nachgefragt
»Freue mich, wenn alle zufrieden sind«
Zum Stadtfest laden am kommenden Wochenende, 18./19. Juni, wieder die Renchener ein. Es ist das 25., für Doris Schlecht, Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, das zwölfte Sie ist nicht nur im Organisationskomitee federführend, sie spricht im Interview auch über die Vorbereitungen und Attraktionen des Festes und verrät, worauf sie sich am meisten freut.
Ω »25 Jahre Stadtfest« – ist das eine besondere Herausforderung für Sie und Ihre Mitstreiter?
Doris Schlecht: Wir haben für dieses Stadtfest noch mehr Attraktionen und Aktionen gesucht und gefunden und so gibt es kaum einen leeren Platz an der Festmeile.
Ω Das heißt auch ein Quäntchen mehr Arbeit als sonst?
Schlecht: Ja. Dieses Jahr wurden von den Mitgliedern des Festausschusses zwei Stadttore an mehreren Nachmittagen gebaut und in vielen Stunden gestrichen. Diese Tore werden am Anfang und am Ende der Festmeile aufgestellt. Auch wurde dem »Jäger von Soest« auf den Tafeln, die wieder aufgestellt werden, ein Gesicht gegeben.
Ω 17 Vereine beteiligen sich. Sind Sie als Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft mit der Resonanz zufrieden?
Schlecht: Es liegt nicht an uns, wie viele Vereine teilnehmen, wir können niemanden zwingen; aber ganz besonders freut es mich, dass dieses Jahr Vereine aus Erlach und Ulm sich am Stadtfest beteiligen.
Ω Wer beteiligt sich neben den Vereinen am Fest?
Schlecht: Alle Gastwirte und Geschäfte entlang der Festmeile.
Ω Im Jubiläumsjahr setzten Sie aufs Mittelalter. Gibt's dafür einen besonderen Grund?
Schlecht: Nachdem jetzt überall Themenfeste im Trend sind, wollten wir mal etwas Neues ausprobieren und weg von eintönigen Ständen kommen
Die Zelte bekommen eine Umhüllung mit Sackleinen, z. T. wurden Stände aus Holz neu gebaut. Aber diese Arbeiten sind nicht nur für dieses Jahr, denn in der gemeinsamen Vereinssitzung im November wurde beschlossen, künftig das Stadtfest im mittelalterlichen Flair zu veranstalten.
Ω Was sind die Highlights des Festes?
Schlecht: Ein großes Höhenfeuerwerk mit Musik, Böllerschießen, Bewertung der Stände, der Turmbläser, die Kunstausstellung im Josefsaal (Kunstzug Gymnasium Achern), Scherenschnitte mit Eva Tornatzky, der Handwerkermarkt, die Schlepperfreunde aus Oberkirch kommen, es gibt ein Riesen-Kettcar, Spielmobil und und und.
Ω Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten?
Schlecht: Wenn alle Beteiligten und Gäste zufrieden sind.
Ω Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie über die beiden Tage?
Schlecht: Das kann man schwer sagen.
Ω Lohnt sich solch ein aufwändiges Fest wenigstens finanziell?
Schlecht: Uns geht es nicht ums Finanzielle, sondern um die Gemeinschaft der Vereine, Betriebe und Menschen in Renchen.
Ω Wovor haben Sie am meisten Angst?
Schlecht: Nachdem ich ein so tolles Team (Peter Ullrich, Günther Wurth, Bernd Boschert, Lothar Siebert, Hans Murrack, Wolfgang Bär, Markus Höfinghoff, Gabi Jägel und Peter Meier) habe und in vielen Sitzungen fast alles geregelt wurde, brauche ich keine Angst zu haben.