Kompetent und äußerst beliebt

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Lobeshymnen bei Empfang zum »40-Jährigen« von Anne Waldherr, Rektorin an der Antoniusschule

»Frau Waldherr, ich hoffe, dass Sie noch lange an unserer Schule bleiben«. Ein dickeres Lob kann eine Lehrerin nicht erhalten. Die Schülerin Sarah Luisa Weber lobte ihre Rektorin, als sie ihr gestern gelbe Rosen zum 40-jährigen Dienstjubiläum überreichte.

 

Alle Kinder vom Grundschulchor ließen unter Leitung von Brigitte Schwarz-Fleury und Jochen Jacobus viele gelbe Rosen bei ihrem tollen Jubiläumslied regnen Wie alle Komplimente bei der Feier verdeutlichte dies auch die hohe Wertschätzung für eine sehr beliebte Rektorin und »Top-Hauptschulfrau« (Schulrat Wolfgang Zink).
Bevor Schulrat Zink die Urkunde des Landes und Erinnerungen an alte Schulzeiten der Jubilarin überreichte, würdigte er sie als eine »hochkompetente und engagierte Kollegin«: »Sie ist klar strukturiert, fürsorglich mit Blick auf das Machbare, setzt sich absolut für ihre Schule und die Schüler ein, stellt sich in schwierigen Situationen vor ihr Kollegium und schätzt den kritischen Dialog auf Augenhöhe.«
Auch mit Aussagen von Kollegen und ehemaligen Schülern verdeutlichte Zink, welch hohe Anerkennung die Rektorin genießt und welch menschliche und pädagogische Qualitäten sie besitzt.
Früh Kompetenz bewiesen
Nach dem Studium der Fächer Englisch und Geschichte mit Schwerpunkt Hauptschule trat Anne Waldherr 1973 in Hausach ihre erste Stelle an, 1980 wechselte sie nach Achern. Hier war sie ab 1988 auch Konrektorin, bevor sie 1998 das Amt der Schulleiterin in Oberachern antrat. Bereits 1981 hatte sie ihren ersten Lehrauftrag am Seminar für schulpraktische Ausbildung in Offenburg erhalten, von 1988 bis 1998 war sie Fachberaterin für das Fach Englisch. Als das Modell »9 plus 1« eingeführt wurde, war sie eine der ersten, die die Kollegen mit Fortbildungen fit machte.

Immer aufgeschlossen
Dass Anne Waldherr stets für Neues aufgeschlossen war, verdeutlichte der Schulrat am Beispiel der Partnerschaften mit Unternehmen, um Schülern den Blick für die Arbeitswelt zu öffnen. Verständnis zeigte Wolfgang Zink, dass Waldherr enttäuscht ist, dass ihre Schule keine Werkrealschule geworden ist.
Dank für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Schulträger überbrachte Fachbereichsleiter Hans-Peter Vollet, der an die »sehr intensiven Diskussionen« der vergangenen Monate erinnerte. Er ist überzeugt, dass die Entscheidungen insgesamt positive Auswirkungen auf die Schullandschaft der Stadt haben werden. Der Vorsitzende des Personalrates, Horst Kosmalla, charakterisierte entlang der Namensbuchstaben von Anneliese Waldherr deren Qualitäten.
Einen »roten Teppich« mit vielen Vorzügen rollte die Vorsitzende des Elternbeirates, Barbara Herrmann, aus: »Ich habe immer das Gefühl, dass Sie ein offenes Ohr für die Eltern haben, allen respektvoll begegnen und Lösungen besonders auch für schwierige Situationen suchen.«
Während der eigens formierte Lehrerchor »Black and White« den Jubiläumstag besang, zeigte Konrektorin Ulrike Grollmann Waldherrs Engagement für den sukzessiven Ausbau zu einer modernen Schule auf: »Wir wissen, Ihre Tür ist stets offen.« Grollmann würdigte die Innovationsfreude und Aufgeschlossenheit sowie den fairen und loyalen Führungsstil der Rektorin, der für eine angenehme Atmosphäre in der Schule sorge.

»Für dich soll’s gelbe Rosen regnen«: In Abwandlung des Hildegard-Knef-Lieds überreichten die Kinder vom Grundschulchor viele Lieblingsrosen an Anne Waldherr.

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Veröffentlicht in Oberachern

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