»Ich bin wirklich guter Dinge«

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Erlachs Ortsvorsteher König blickt zuversichtlich auf den Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«

 

Das 920 Einwohner zählende Erlach nimmt am kommenden Mittwoch, 12. Juli, am Bezirksentscheid des Landeswettberb »Unser Dorf hat Zukunft« teil. Von 11 bis 13 Uhr sieht sich die Jury im Ort um. Dem voraus gingen Beteiligungen am Kreiswettbewerb 2000 (2 Preis sowie Sonderehrenpreis für außerordentliches bürgerschaftliches Engagement) und 2005 (1. Preis mit Qualifizierung für den Bezirkswettbewerb). Im Interview erzählt Ortsvorsteher Herbert König, wie sich die Erlacher vorbereitet haben und was er sich am Mittwoch erhofft.
Ω Sind Sie schon nervös vor dem Jurybesuch am 12. Juli?
Herbert König: Nervös ist sicherlich das verkehrte Wort, aber etwas Kribbeln ist schon vorhanden.
Ω Denken Sie, die Erlacher haben sich ausreichend vorbereitet?
König: Von allen Seiten wurde aus meiner Sicht sehr großes Engagement gezeigt, so dass ich wirklich guter Dinge bin.
Ω Wird alles fristgerecht fertig – insbesondere die umfangreiche Sanierung der Kirchstraße?
König: Wenn auch nicht alles fertig sein wird, so ist aber für die Jury zu erkennen, dass mit dem Wettbewerbstag nicht alles aufhört. Wichtig ist, dass auch danach eine kontinuierliche Weiterentwicklung für ein lebendiges Gemeinwesen in allen Bereichen stattfindet. Für die Fertigstellung der Kirchstraße wird es zeitlich zwar eng, doch zeige ich mich zuversichtlich, dass diese zu diesem Zeitpunkt größtenteils fertig sein wird.
Ω Was wurde seit dem Kreisentscheid getan?
König: Die größte Maßnahme bildet in jedem Fall die Sanierung der Kirchstraße mit entsprechender Anbindung an den Ortskern

 

Auch das ehrenamtliche Engagement unserer Mitbürger war wieder wunderbar, so konnte eine ganze Reihe von Maßnahmen im gesamten Ort begonnen bzw. umgesetzt werden. Beispiele hierfür sind der gesamte Anstrich der Aussegnungshalle, die Schaffung eines Beachvolleyballfeldes oder auch die Umgestaltung des Kinderspielplatzes.
Ω Ehrlich, welche Chance rechnen Sie sich aus?
König: Natürlich würden wir uns freuen, wenn Erlach ein gutes Ergebnis erreicht. Aber wie bereits beim Kreiswettbewerb bin ich auch jetzt der festen Überzeugung, dass wir Erlacher nichts zu verlieren haben. In den zurückliegenden Jahren hat sich Erlach als Wohn-, Arbeits- und Kulturraum auf der Grundlage der historischen und landschaftlichen Gegebenheiten sehr positiv weiterentwickelt. Somit haben wir wiederum an Lebensqualität und Attraktivität gewonnen.
Ω Haben Sie sich mal in den Orten der anderen Teilnehmer umgeschaut?
König: Nein, das würde auch nicht viel Sinn machen, denn jeder Ort hat seinen eigenen Charakter und das ist auch gut so.
Ω Was denken Sie, ist die größte Stärke Erlachs?
König: Ich persönlich bin sehr stolz auf das große bürgerschaftliche Engagement der Einwohnerschaft. Einfach toll. An dieser Stelle an alle Mitbürger ein herzliches Dankeschön für die stetige Mithilfe und Unterstützung.
Ω In welchen Bereichen mangelt es in Erlach noch?
König: Möglichkeiten gibt es immer. Es wäre schlecht, wenn alles top ist. Stillstand heißt Rückschritt und wo wäre dann noch das Potenzial für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Erlach. »Unser Dorf hat Zukunft« soll doch ein immerwährender Prozess sein.
Ω Stehen alle Erlacher hinter dem Wettbewerb oder gibt’s auch Zweifler und kritische Stimmen?
König: Ich bin schon der Überzeugung, dass die meisten Einwohner stolz auf den letztjährigen ersten Preis im Kreiswettbewerb sowie die Qualifizierung für den nun anstehenden Bezirkswettbewerb sind.
Ω Was wünschen Sie sich für den kommenden Mittwoch?
König: Schönes Wetter, dass alles so klappt, wie wir uns dies vorstellen und einmal mehr, dass ich auf die bewährte Unterstützung unserer Dorfgemeinschaft bauen kann.

 

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Veröffentlicht in Erlach

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