Radweg von Erlach zur L 89 kommt noch 2006
Grundstücksverhandlungen sind am Laufen, aber der Bürgermeister ist optimistisch / Gemeinderat gab sein Okay
Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Ortenaukreises hat in seiner Sitzung am Dienstag den Auftrag für die beiden Kreisel an der L 89 (einer davon befindet sich auf Höhe der K 5304, die Erlach und Ulm verbindet) sowie für den Ausbau der Kreisstraße von Erlach bis zur Landstraße vergeben »Ich freue mich, dass ich als Kreisrat an der Auftragsvergabe mitwirken konnte«, sagte Renchens Bürgermeister Bernd Siefermann auf Anfrage der Mittelbadischen Presse.
Auf Wunsch der Stadt Renchen soll zwischen dem Ortsende von Erlach bis zum geplanten Kreisel im Bereich L 89/K 5305 zusätzlich zur Straßensanierung ein Radweg gebaut werden. Eine einmalige Chance für die Renchener, die zwar die zusätzlichen Kosten für den Radweg selbst tragen müssen, aber dennoch Geld sparen (wir berichteten).
Den Unterlagen der Ausschusssitzung des Kreises ist zu entnehmen, dass der Renchener Gemeinderat nun endgültig am Montag in nichtöffentlicher Sitzung Beschluss über den Radwegbau gefasst habe. Die anteiligen Kosten dafür belaufen sich auf ca. 100 000 Euro. Insgesamt werde die Maßnahme aber teurer, verweist Siefermann auf Grundstückskäufe, die mit ca. 50 000 Euro zu Buche schlagen werden. Die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern seien, so der Bürgermeister, derzeit noch am Laufen. Getätigt werden diese vom Kreis. Siefermann zeigt sich zuversichtlich, dass Einigung erzielt wird.
Läuft alles nach Plan, wird mit der Sanierung der Kreisstraße, dem Bau des Kreisels und Radweges noch vor den Bausommerferien begonnen. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden
Auf den aktuellen Renchener Haushalt hat der überraschende Radwegbau jedoch keinen Einfluss: »Die Zahlungen fallen erst im nächsten Jahr an«, so Siefermann. Und damit werde dann der Haushalt 2007 belastet.