Hat Oberkirch den Winter im Griff?

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Bauhof hat noch zehn Tonnen Streusalz / Maximal 50 Tonnen kommen noch / 240 Tonnen bereits verbraucht.

 

Geht der Stadt Oberkirch das Streusalz aus? Und falls ja, was passiert dann? Diese Fragen beschäftigen viele Oberkircher angesichts des schneereichen Winters und der aktuellen Berichte in der ARZ Denn der Bauhof hat das Streusalz kontingentiert und setzt es nur noch an gefährlichen Stellen und in Steillagen ein und mischt es auch dort mit Splitt.
Zehn Tonnen Streusalz stehen dem Bauhof derzeit noch zur Verfügung, räumt Ulrich Reich, Sprecher der Stadt, ein. Vor Weihnachten waren bereits zwei Drittel des Vorrates (170 Tonnen) von 250 Tonnen aufgebraucht. Von den verbliebenen 80 Tonnen landete der Großteil seit den starken Schneefällen an Weihnachten auf der Straße. Der komplette Winterdienst war an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag im Einsatz, um die Straßen zu räumen. Und wartet jetzt auf Nachschub. »Zwei Lieferungen sind für Januar zugesagt«, erklärt Reich. Wann genau, vermag der Anbieter nicht zu sagen. Zwei Lieferungen aus Heilbronn mit jeweils 25 Tonnen. 50 Tonnen. Altbestellungen. Mehr wird es bis zum Winterende nicht geben. Denn Neubestellungen werden keine mehr angenommen, sagt Reich. Auch nicht von anderen Firmen. Ein Problem, das alle Kommunen plagt.
Sollten die Nachbestellungen ankommen, stehen bis zum Ende des Winters 60 Tonnen Streusalz zur Verfügung. Würde man nur Salz verwenden und keinen Splitt hinzugeben, verbraucht der Bauhof nach Angaben Reichs an schneereichen Tagen bis zu 25 Tonnen.
Auch wenn es niemand ausspricht, in der Verwaltung und beim Bauhof hofft man wohl inständig, dass bis zum Winterende nicht mehr zu viel Schnee fällt. Wie lange der Salzvorrat durch das Strecken mit Splitt reicht, darauf mochte sich der Sprecher nicht festlegen. Die Stadt hatte sich nach Angaben Reichs wie im Vorjahr darauf verlassen, dass Nachlieferungen problemlos möglich seien. Dies hat sich als Fehleinschätzung erwiesen. Immerhin gibt es eine gute Nachricht: »Splitt, der verwendet wird, um vereisten Belag stumpf zu machen, steht uns in unbegrenzter Menge zur Verfügung.« Geliefert wird der von Kieswerken aus der Ortenau, ohne Versorgungsengpässe.
250 Tonnen Streusalz plus 50 Tonnen Nachbestellung. Hat man in Oberkirch für einen Winter zu knapp kalkuliert und muss wieder größere Mengen vorhalten?: »Darüber wird am Ende des Winters zu sprechen sein«, sagt Reich. Klar sei, dass größere Streusalzmengen höhere Lagerkosten verursachen. Und die hatte man in den Vorjahren gering halten können, weil es genügend Nachschub gab.

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In Oberkirch hofft man, dass der Streusalzvorrat bis zum Ende des Winters reicht.  

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