Gemeinsam hat man viel erreicht

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Erlachs Ortsvorsteher König zog Bilanz

In der voraussichtlich letzten Sitzung des Ortschaftsrats vor den Kommunalwahlen blickte Ortsvorsteher Herbert König auf die zu Ende gehende Legislaturperiode. Herausragend: das ehrenamtliche Engagement der Erlacher. Bitter für den Ort: die Schließung einiger Institutionen.

 

»Wir haben gemeinsam eine ganze Menge zum Wohle der Einwohnerschaft und als Beitrag für unseren kleinen, liebenswerten Ort geleistet«, resümierte Ortsvorsteher Herbert König und blickte auf die wesentlichsten Ereignisse der zu Ende gehenden Legislaturperiode (1999 bis 2004)
»Die größte Investition war die Umgestaltung des Gemeindeverbindungswegs zwischen Renchen und Erlach im Jahr 2003«, sagte König. Die Kosten beliefen sich auf ca. 870 000 Euro, für die es einen Zuschuss von 70 Prozent gab. Die zweitgrößte Maßnahme: die Außenrenovierung der Kirche über 280 000 Euro im Jahr 2002.
Zudem wurden die Kindergarten-Erweiterung abgeschlossen (1999), die renovierte Orgel eingeweit (2001) sowie Brücken fertig gestellt und der Renchdamm erhöht (2002)
Zentrale Bedeutung für Erlach hatte auch die Teilnahme am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft«. Alleine 2000 wurden 350 ehrenamtliche Stunden dafür geleistet. »Der Lohn für all die Mühen waren ein toller 2. Preis sowie ein Sonderpreis für das außerordentliche bürgerschaftliche Engagement«, erinnerte der Ortsvorsteher.
2001 versuchte man die Anregungen, die der Kommissionsbesuch gebracht hatte, umzusetzen. In 300 ehrenamtlichen Stunden wurde etwa im Bereich Friedhof, entlang der Kronenhalle sowie in der Aurainschule gewerkt. 70 Stunden Eigenleistung erbrachten die Erlacher auch 2002 bei einer Feldgehölzanlage. Seit 2003 ist man im Ort nun daran, die alte Feuerwehrspritze und das Waaghäusel unentgeltlich zu renovieren. »Man sieht, was mit etwas Geld und viel ehrenamtlichen Engagement alles bewegt werden kann«, lobte Bürgermeister Bernd Siefermann

 

Auch eine personelle Veränderung gab’s in der Ortsverwaltung: 2001 folgte Ursula Harter Erika Glaser, die in den Ruhestand verabschiedet wurde.
»Geprägt war jedes Jahr der vergangenen Legislaturperiode aber auch von negativen Dingen, die zugleich immer einen Verlust für die Einwohner deuteten«, bedauerte König und verwies auf die Schließung Erlacher Einrichtungen, wie 2000 der Voba-Zweigstelle, 2001 der Raiffeisen-Warengenossenschaft, 2002 der Obsterfassungsstelle und 2003 der Sparkassen-Filiale.
Übrigens: In den vergangenen viereinhalb Jahren hat der Orstschaftsrat 21 öffentliche und 27 nichtöffentliche Sitzungen mit insgesamt 210 Tagesordnungspunkten bewältigt. König: »Sie waren stets von sachlich geführten Diskussionen und einem sehr guten Miteinander gekennzeichnet.«

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Veröffentlicht in Erlach

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