Er war eine Bereicherung für Erlach

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Martin Merkel, Gründungsmitglied der Mörchwaldhexen, ist im Alter von 48 Jahren gestorben

Eine große Trauergemeinde nahm Abschied von dem geschätzten und beliebten Mitbürger Martin Merkle, der mit 48 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit völlig unerwartet aus dem Leben gerissen wurde.

 

Mit bewegenden Worten zelebrierten Diakon Klaus-Peter Roth und Pfarrer Albert Lehmann in der Renchener Kirche den Trauergottesdienst für Martin Merkle. Der Musikverein Erlach umrahmte unter der Leitung von Rudolf Wörsching in würdiger Weise den Gottesdienst, ebenso die Beerdigung
Die Trauerredner zeigten sich bei den Abschiedsworten tief erschüttert und würdigten den in allen Bereichen stets vorbildlich engagierten Verstorbenen. Von den Mörchwaldhexen sprach die zweite Vorsitzende Daniela Kasper, von den Schulkameraden des Jahrganges 1956 Christa Bär. Eine riesige Anzahl von Trauergästen verabschiedete sich sodann am Grab von Martin Merkle.
Der Verstorbene war ein stets ruhiger und hilfsbereiter Mitbürger, der sich im örtlichen Vereinsleben besonders stark engagierte – vor allem bei den Erlacher Mörchwaldhexen, bei denen er seit der Gründung Vorsitzender war.
In Renchen geboren
Martin Merkle kam am 12. Januar 1956 als Sohn des Lokführers Franz Merkle und seiner Frau Anna, geborene Obrecht, in Renchen zur Welt. Schon im Alter von neun Monaten hat er seinen Vater durch einen Arbeitsunfall verloren. Mit vier Schwestern ist er aufgewachsen.
Nach dem Schulbesuch in Renchen absolvierte er bei der Deutschen Bundesbahn in Offenburg eine Lehre als Elektriker. Nach der Bundeswehr arbeitete er bei der Bahn in Karlsruhe im Gleisbau. Hierbei war er bundesweit im Einsatz, bis vor drei Wochen.
Im November 1980 heiratete Martin Merkle die aus Erlach stammende Christine Klemenz, die ihm zwei Töchter und zwei Söhne schenkte.
Der Verstorbene war seit vielen Jahren durch sein engagiertes Wirken eine Bereicherung im Erlacher Vereinsleben

 

So hatte er sich ganz dem Fasnachtsbrauchtum verschrieben. Nachdem er zunächst in den Galgenberghexen Renchen ein engagiertes Mitglied war, war er genau vor sieben Jahren, am 3. Mai 1997, der Hauptinitiator und zugleich Gründungsvorsitzender bei der Vereinsgründung der Mörchwaldhexen Erlach. Bis zu seinem Tod war er als Vorsitzender der Motor des Vereines und wurde erst am 2. April 2004, nichts ahnend von seiner schweren Krankheit, für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Große Wertschätzung
Er sorgte für die überaus positive Entwicklung und verhalf dem Verein zu großer Wertschätzung weit über die Grenzen des Ortes hinaus. Auch im Musikverein Erlach, in dem seine Frau aktives Mitglied ist, war er bei allen Veranstaltungen ein in jeder Hinsicht zuverlässiger und stets ruhiger Helfer. Über viele Jahre war er auch aktives Mitglied im Schützenverein Renchen.

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Veröffentlicht in Mörchwaldhexen

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