Feier mit Böllerschüssen, Blasmusik und Rom-Bildern
Ringelbacher Katholiken begingen Patrozinium / Chorgemeinschaft trat auf
Das Patrozinium in Ringelbach am Sonntag war ein würdiger Anlass, um zwei ehrenamtlichen Helfern zu danken. Gruppen und Vereine haben die Feier mitgestaltet.
Schon früh am Morgen des Patroziniums wurde die Bevölkerung durch Böllerschüsse geweckt und auf den Beginn der Festlichkeiten zu Ehren des heiligen St. Wendelin aufmerksam gemacht. Der Gottesdienst in der Ringelbacher Kirche wurde festlich von Rektor Birkenmaier zelebriert Die Chorgemeinschaft Ringelbach/Wolfhag umrahmte die kirchliche Feier.
Im Anschluss daran begleitete die Trachtenkapelle Ringelbach die Gemeinde mit Marschmusik zur Kastelberghalle, wo der Kirchenchor ein Mittagessen vorbereitet hatte. Stadtpfarrer Lukas Wehrle würdigte zwei ehrenamtliche Helfer, die sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Kirchendienst verabschiedeten. Es waren dies Edith Decker, die über zwei Jahrzehnte im Kontaktdienst der Kirchengemeinde tätig war, und Rudolf Kimmig, der viele Jahre als Lektor und Kommunionhelfer bei Gottesdiensten sowie bei der Gründung des Hospiz und der Fatima-Rosenkranzgruppe mitwirkte. Pfarrer Wehrle hatte für sie ein Bild der Ringelbacher Kirche dabei; Edith Decker konnte bei der Verabschiedung leider nicht persönlich anwesend sein.
Im Anschluss daran sang die Chorgemeinschaft Ringelbach/Wolfhag einige weltliche Lieder, die mit sehr viel Beifall bedacht wurden. Nach einem Jahr gemeinsamen Singens konnte man erkennen, dass die Vereinigung beider Chöre Früchte trägt.
Fünf Ministranten aus Ringelbach, die im Sommer mit Tausenden anderer Ministranten aus ganz Baden-Württemberg eine Reise nach Rom unternahmen, gaben darüber einen Rückblick. Höhepunkt dabei war sicher die Besichtigung des Petersdomes und das Treffen mit Papst Benedikt, der sich auf dem Petersplatz in einem offenen Wagen den Ministranten zeigte.
Auf die Eigenschaften des heiligen Wendelin gingen die Ringelbacher Ministranten im Patroziniumsgottesdienst mit Rektor Rainer Birkenmaier ein
Pfarrer Lukas Wehrle (links) bedankte sich herzlich bei Rudolf Kimmig, der viele Jahre Lektor und Kommunionhelfer war. Rechts Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Bähr.
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