Es gibt wieder Knöllchen für Falschparker
Kurgemeinde stellte eine »Vollzugsbedienstete« ein
Wer in der vergangenen Woche in Bad Peterstal-Griesbach wegen Falschparkens gerügt wurde, darf sich nicht wundern. Die Gemeinde hat wieder eine Vollzugsbedienstete damit beauftragt, den ruhenden Verkehr zu kontrollieren Dabei ginge es der Kommune nicht um eine weitere Einnahmequelle, sondern um die Sicherheit der Passanten und die Durchgängigkeit der Hauptstraße, so die Erklärung des Gemeinderats in seiner Sitzung am 26. Juli.
Die Kur- und Tourismusgemeinde teilt sich die Stelle gemeinsam mit Oppenau. Noch bis Ende dieser Woche wird die Bedienstete keine Knöllchen verteilen, sondern die Gäste und Bürger zu den Vorschriften informieren. Bei Verstößen gegen die Parkvorschriften nach Montag, 6. Dezember, werden jedoch wieder kostenpflichtige Verwarnungen erteilt. Widerrechtlich verhält sich jeder Verkehrsteilnehmer, der außerhalb gekennzeichneter Parkflächen parkt, der mit seinem Wagen zum Hindernis für Passanten oder den fließenden Verkehr wird, jeder, der ohne Parkscheibe parkt oder die zulässige Parkdauer überschreitet.
Unsensibel
Die Gemeinde appelliert an die Beherbergungsbetriebe, ihre Gäste über die Vorschriften zu informieren. Der letzte Gemeindevollzugsbedienstete ging nach vehementen Widerständen. Die Bevölkerung beschwerte sich, dass er beim Verteilen der Strafzettel zu »unsensibel« und »unflexibel« vorgegangen sei.
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