Digitale Erfassung des Trinkwassernetzes
Bad Peterstal-Griesbach möchte exakte Daten erhalten.
Die Kur-und Tourismusgemeinde beabsichtigt, das Trinkwasserversorgungsnetz digital erfassen, im geographischen Informationssystem »Ingrada« zu verwalten und über das Auskunftssystem »Ingrada WebGis« zu nutzen
Vom insgesamt 47,5 Kilometer langen Trinkwassernetz in Bad Griesbach wurden bereits 10,2 Kilometer digital erfasst. Es sind Leitungen, die bei jüngeren Maßnahmen – im Zuge des Baus der Quellwasserentsäuerungsanlage »Unterer Dollenberg« sowie beim Umbau der B 28 – verlegt wurden. 9,7 Kilometer finden sich auf Bestandsplänen wieder und 4,1 Kilometer auf Handskizzen. 23,5 Kilometer des Leitungsbestands sind nur in Übersichtslageplänen dargestellt oder dem Wassermeister bekannt. Diese und alle Leitungen, die nur auf Handskizzen dargestellt sind, müssen neu erfasst werden.
Der Gemeinderat sprach sich in seiner Sitzung am Montag für die exakteste aller Erfassungen aus – der Ortung mit Kennzeichnung der Leitungsknickpunkte und -trasse. Eine Rekonstruktion des Verlaufs durch den Standort der Schieber und Hydranten sei nach Worten des Bauamtsleiters Markus Waidele weit ungenauer – besonders, wenn es um Kurven geht.
Das günstigste Angebot für eine umfängliche Bestandserfassung des Trinkwasserversorgungsnetzes mit Ortung gab das Büro »RS-Ingenieure« mit 27 016 Euro ab. Der Gemeinderat stimmte zu, ihm den Auftrag zu erteilen.
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