Deponieerweiterung wird vertraglich geregelt
Gemeinderat stimmte Regelungen für Meisenbühl zu.
Keine Bedenken hat der Oberkircher Gemeinderat gegen die Erweiterung der Erdaushubdeponie Meisenbühl. Das Gremium hat einer neuen Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt und Kreis zugestimmt
Oberkirch erhält ein höheres Nutzungsentgelt, weil zum einen die Pacht für das bisherige Grundstück erhöht und ein 3,3 Hektar großes Geländeteil dazugekommen ist. Die Stadt nimmt so künftig knapp 8000 Euro jährlich ein (bisher waren es gut 4000 Euro). Einmalig profitiert sie von einer Zahlung von 79 500 Euro als Kompensation für den Ertragsausfall, der durch die Rodung hiebsunreifer Bäume auf der Erweiterungsfläche entsteht.
Die Zufahrtsstraße zwischen Deponie und Gemeindestraße nach Meisenbühl unterhält der Kreis. Die Stadt darf zudem 300 Kubikmeter Grünschnitt pro Jahr anliefern – allerdings jeweils nur zwei Jahre in Folge. Im dritten Jahr muss sie die Abfälle selbst kompostieren. Die Stadt verzichtet dafür darauf, auf dem Deponiegelände eigene Lager- oder Zwischenlagerflächen anzulegen. In der Deponie erhalten bleibt der Wertstoffhof.
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