Autorin weckt Lust aufs Lesen
Almut Tina Schmidt las vor Dritt- und Viertklässlern in Oppenau / Kinder stellten viele Fragen
Oppenauer Dritt- und Viertklässler lauschten im Josefshaus der Kinderbuch-Autorin Almut Tina Schmidt aus Freiburg. Sie las aus ihrem neuesten Buch »Das Ding der Unmöglichkeit«, erschienen im Verlag Gerstenberg.
Kinder zum Lesen begeistern ist eines der ganz dringenden Ziele der ehrenamtlichen Arbeit des Teams der Katholischen öffentlichen Bücherei Oppenau (KöB). Da bindet man das landesweite Literatur-Lese-Fest des »Frederick-Tags« gerne mit ein Diesmal in Zusammenarbeit mit der Oppenauer Grund- und Hauptschule. Die Einladung ging an Almut Tina Schmidt aus Freiburg, Autorin mehrerer Kinderbücher und ausgezeichnet mit verschiedenen Stipendien und Literaturpreisen.
Vom jungen Philipp
Lehrerin Maria Altenkirch, selbst Mitglied im Oppenauer Bücherei-Team, begrüßte im Josefshaus die Schüler der dritten und vierten Klassen zusammen mit den Lehrer-Kollegen Vicky Roth und Roman Vallendor. Almut Tina Schmidt stellte ihren jungen Zuhörern den jungen Philipp als Hauptfigur der Geschichte »Das Ding der Unmöglichkeit« vor und las aus jenem Kapitel des Buches, bei dem Philipp zu Besuch bei seiner Tante weilt.
Philipp und die Tante nerven sich gegenseitig. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Philipp ein ungewöhnliches Hobby hat. Mangels Taschengeld von den nicht mit Geld gesegneten Eltern sammelt er Pfandflaschen und veräußert diese. Wieder einmal geht er hinaus in die Stadt und steht plötzlich vor einem riesigen Gebäude, einem Institut für Innovationen und vielem mehr. Dort trifft er in Professor Denker, einen aufgeschlossenen Wissenschaftler, der sich für Philipps Sorgen interessiert
Ob Professor Denker das Problem quasselnder Tanten lösen kann? Kaum hatte Almut Tina Schmidt den letzten Satz beendet, schnellten ihr die Wortmeldungen der jungen Zuhörer entgegen: »Warum schreibst du Bücher?«; »Wie viele Tage brauchst du zu einem Buch?«; »Wie viel Freizeit hast du am Tag?«; »Was verdienst du?«; »Was ist dein Lieblingsbuch, magst du Comics?«. Kein Wunder, denn die Autorin hatte eingangs dazu aufgefordert, alles zu hinterfragen, was irgendwie interessiert. »Das ist ja richtig lebendig«, freuten sich im Hintergrund auch Vroni Frey, Heike Müller und Margarete Müller vom Bücherei-Team.
Ob die Geschichte »Das Ding der Unmöglichkeit« auch in der Oppenauer Bücherei im Josefshaus auszuleihen sei? Ja, selbstverständlich zu den üblichen »Bücherei-Zeiten«: Sonntags von 9 bis 11 Uhr, mittwochs von 15 bis 17.30 Uhr.
STICHWORT
Frederick-Tag
Der Frederick-Tag wurde im Rahmen der von der Landesregierung 1997 vorgestellten Aktion »Baden-Württemberg: Orte für Worte, Literatur lesen« als zentrales Lese- und Literaturfest ins Leben gerufen. Die Maus aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Leo Lionni ist der Namensgeber.
Die Tage vor und nach dem 20. Oktober jeden Jahres sollen zu Höhepunkten des Lesens in Baden-Württemberg werden. Alle Kulturträger, die Literatur- und Leseförderung betreiben, wie Schulen, kommunale und kirchliche Bibliotheken sowie Volkshochschulen, sowie Autoren und die Leser sind eingeladen, sich an der Aktionswoche zu beteiligen. Weitere Infos gibt es unter www.frederick.de.
Interessiert lauschten die Schüler im Josefshaus der Freiburgerin Almut Tina Schmidt, die aus ihrem Jugendbuch »Das Ding der Unmöglichkeit« las.
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