Winterdienst zehrt Salzvorräte auf

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Stadt setzt Salz nur noch an gefährlichen Stellen ein.

 

Der in diesem Jahr vergleichsweise frühe Wintereinbruch hat zu ungewohnt vielen Winterdiensteinsätze für die Mitarbeiter des Oberkircher Bauhofes geführt Der Salzvorrat hat sich nun so weit verringert, dass Salz ab sofort nur noch an besonders gefährlichen und wichtigen Stellen, beispielsweise die Steilstrecken in der Kernstadt und den Ortschaften, eingesetzt werden kann, teilte die Stadt Oberkirch gestern mit. Die übrigen Bereiche im Streuplan des Bauhofes werden mit abstumpfendem Material, das heißt mit Splitt, gestreut.
In ganz Deutschland ist die Situation vergleichbar. Die Meteorologen können in ihren Wetterprognosen noch keine Entwarnung geben. Die Kommunen müssen sich gleichzeitig landauf landab auf Engpässe bei der Nachlieferung des Streusalzes einrichten. Die Verantwortlichen im Oberkircher Rathaus haben die Sommermonate genutzt, um die Salz- und Splittdepots vollständig aufzufüllen. Dazu stehen in Oberkirch Kapazitäten für 250 Tonnen Streusalz und für 150 Tonnen Splitt zur Verfügung. Zwischenzeitlich sind von diesem Bestand jedoch fast zwei Drittel verbraucht.
Der Heilbronner Salzlieferant hat nun mitgeteilt, dass keine weiteren Bestellungen von Kommunen angenommen werden. Der Oberkircher Bauhof hat aber die Lieferzusage für zwei noch ausstehende Bestellungen durch seinen Lieferanten erhalten. Bis wieder Streusalz lieferbar ist, wird der Bauhof den Salzverbrauch pro Einsatz ab sofort deutlich verringern und hauptsächlich abstumpfendes Material in Form von Splitt zum Streuen einsetzen. Noch vor genau einer Woche hieß es seitens der Stadt allerdings, dass man im Fall schwindender Vorräte binnen weniger Tage Nachschub erhalte (ARZ vom 17. Dezember).

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Veröffentlicht in Oberkirch

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