Weitere fünf Jahre unter Urbanek
Führungs-Duo der Gesamtwehr Renchen wurde auf der Jahreshauptversammlung im Amt bestätigt
Mit einer überzeugenden Mehrheit bestätigten die Feuerwehrmänner der Abteilungen Renchen, Ulm und Erlach auf der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr Renchen die bisherige Führungsspitze.
Friedrich Urbanek bleibt für weitere fünf Jahre Kommandant der Gesamtwehr Renchen. Dies ergab die Jahreshauptversammlung. Sein Stellvertreter ist auch künftig Nikolaus Huschle. Der Gemeinderat muss diesen Personalvorschlägen nun noch zustimmen Bürgermeister Bernd Siefermann dankte beiden für ihr Engagement in den letzten zehn Jahren. Er freue sich auf die weitere kompetente und faire Zusammenarbeit.
Neuer Jugendwart
Gewählt wurden auch die Mitglieder des Feuerwehrausschusses, dem Aktive aller drei Abteilungswehren angehören und der das Kommando berät und unterstützt. Aus persönlichen Gründen legte Mathias Klein sein Amt als Jugendfeuerwehrwart nieder. Künftig führt Sebastian Schäfer die 21 Nachwuchs-Feuerwehrleute.
Im vergangenen Jahr wurde die Wehr 43-mal alarmiert. Brandeinsätze machten 30 Prozent der Einsätze aus, technische Hilfeleistungen 40 Prozent. Drei Menschen wurden aus Notlagen gerettet, für weitere zwei Menschen kam jede Hilfe zu spät. Ende 2005 zählten alle Abteilungen zusammen 101 Aktive.
Zwei Kameraden verpflichtete Friedrich Urbanek für den Feuerwehrdienst. Patrick Kraus verstärkt die Renchener Einsatzabteilung, Ottmar Baumann die Ulmer Mannschaft. Die Altersabteilung zählt 45 Feuerwehrrentner. Bei Lehrgängen bildeten sich 16 Aktive weiter. Im Spielmannszug engagieren sich 39 Musiker. Sie unterhielten das Publikum bei 28 Auftritten. 14 Jugendliche erlernen derzeit das Musizieren.
Beförderungen
Zum Oberbrandmeister befördert wurden Heinz Schäfer, Albert Zink, Roland Schlecht, Jürgen Kautz und Wolfgang Seiler, zum Brandmeister Gerold Baudendistel und Karl-Heinz Baumann, zum Löschmeister Sebastian Schäfer
Hauptfeuerwehrmänner wurden Dieter Baier, Alfred Spraul und Helmut Frammelsberger. Michael Braun darf künftig den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann tragen.