Schäfer wünscht sich 40 % Wahlbeteiligung
Am Sonntag ist Urnengang in der Stadt Renchen
Am kommenden Sonntag, 9. November, findet in Renchen die Bürgermeisterwahl statt, bei der nur der Amtsinhaber, Bernd Siefermann, antritt.
Laut Wahlleiter Stefan Gutenkunst vom Hauptamt sind daran 5702 Bürger wahlberechtigt. Die Stadt Renchen ist in fünf Wahlbezirke eingeteilt Für den Kernort befinden sich die Wahlräume im Rathaus – und zwar im Zimmer 1 und Bürgersaal. In Ulm ist das Wahllokal in der Ullenburgschule und in Erlach in der Ortsverwaltung. Die Öffnungszeiten von 8 bis 18 Uhr sind in allen Ortsteilen gleich.
Bis Mittwoch waren 140 Briefwahlanträge eingegangen, so Gutenkunst, der damit rechnet, dass das offizielle Endergebnis am Sonntagabend zwischen 19 und 19.30 Uhr feststeht. Damit der Urnengang reibungslos abläuft, sind 42 Wahlhelfer im Einsatz.
Wahlvorstand ist Heinz Schäfer, der an das Demokratiebewusstsein der Renchener Bürger appelliert – auch wenn nur ein Kandidat antritt, der noch dazu der Amtsinhaber ist. Schäfers Wunsch: »Eine Wahlbeteiligung von 40 Prozentplus.«
Wenn Siefermann wiedergewählt wird, könnte dessen Vereidigung im Dezember durchgeführt werden. Dass er wiedergewählt wird, davon gehen Schäfer und Gutenkunst aus. Denn auf etwaige »Was-wäre-Wenn«-Szenarien, die eintreten müssten, dass die Wahl gegen ihn ausfällt, lassen sich die beiden nicht ein. »Das sind pure Spekulationen«, so Gutenkunst.
Rein theoretisch können aber auch noch andere Personen – sofern sie EU-Bürger sind, so Gutenkunst, – auf den Wahlzettel geschrieben werden und Stimmen sammeln. »Scherze«, wie etwa Boris Becker, amüsieren die beiden allerdings wenig.
Veranstaltung
Am heutigen Donnerstag lädt Bürgermeister Bernd Siefermann zu einer Veranstaltung in Erlach ein
Beginn ist um 20 Uhr im Gasthaus »Dreikönig«. Er hält einen Rückblick auf seine erste Amtsperiode und stellt Zukunftsperspektiven für Renchen vor.