Ortschaftsräte packen die Probleme bei den Wurzeln

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Wegsanierung und Festlegung der Holzmenge stehen auf der Tagesordnung

 

In der Sasbachrieder Ortschaftsratsitzung am Dienstag ging es um den forstwirtschaftlichen Betriebsplan 2011. Laut Ortsvorsteher Christian Zorn wurden 2010 1460 Festmeter geschlagen, für 2011 seien 1200 Festmeter aus Bergwald (Hornisgrinde) und Riederwald vorgesehen Die Wege im Bergwald seien saniert worden, damit diese für Langholzwagen befahrbar seien. Dazu gab es von den Räten Zustimmung.
Auf dem Bolzplatz im Eichwald müsse eine Flutlichtanlage installiert werden, wie Zorn betonte. Für zwei Flutlichtmasten inklusive Installation sei ein Angebot für 22 000 Euro abgegeben worden. Der Haushaltsplan sehe jedoch nur 17 000 Euro vor. Auf Nachfrage bei der Firma »bau und grün« in Sinzheim bot diese eine gebrauchte Anlage mit Stahlmasten in gutem Zustand für 16 600 Euro an. Der Ortschaftsrat stimmte dieser Lösung zu.
Dann ging es um die Systemsteuerung der Heizungsanlage in der Rheingoldhalle. Ein Schaltschrank müsse erneuert werden, das würde 7500 Euro kosten. Zorn gab bekannt, dass im Haushalt dafür keine Mittel vorgesehen seien. Doch er fügte hinzu, dass aus Sicherheitsgründen in die Installation des Schrankes gleich investiert werden sollte. Die Summe würde dann der Gebäudesanierung zugerechnet werden. Nach einigen Diskussionen stimmte der Rat ohne Gegenstimme zu.
Spielplatz kaum genutzt
Die meisten Diskussionen gab es wegen der Sanierung des 150 Meter langen Verbindungswegs Bühl-
acker-/Rheingoldstraße zwischen dem Pumpenhäusle und Kinderspielplatz. Der Preis von 35 000 Euro schien den Räten aber zu hoch, da der angrenzende Spielplatz kaum noch in Anspruch genommen werde. Das Problem ist, dass die Wurzeln der Platanen die Fahrdecke anheben würden. Darin waren sich die Räte einig, dass zunächst die fünf Bäume entfernt werden müssten. Zorn wies darauf hin, dass der Stadt die Straßenerhaltungspflicht obliege. Schließlich entschlossen sich die Räte, einen Vor-Ort-Termin wahrzunehmen.
Auch das Problem im Bereich der Kirchwegstraße 47 kam zur Sprache. Wie bereits berichtet, fielen die Birnen auf die Straße, weil der Obstbaum direkt neben dem Straßenrand steht. Daraufhin wollten die Anlieger den Baum entfernen lassen. Laut Zorn haben diese aber kein Recht darauf, sondern seien vielmehr verpflichtet, die Straße vor ihren Anwesen von Laub oder Früchten zu reinigen.

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Bei der Sanierung dieses Weges neben dem Kinderspielplatz müssten rechts die Platanen weichen, weil die Wurzeln die Asphaltdecke anheben.

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