Modell Bildungshaus in Sasbachried
Ortschaftsrat stimmt dem Projekt zu / Drei- bis Zehnjährige sollen gemeinsam spielen und lernen
Im Mittelpunkt der Sasbachrieder Ortschaftsratssitzung stand am Dienstag der Antrag auf ein Bildungshaus für die Grundschule und die Kindertagesstätte.
Ortsvorsteher Christian Zorn machte ausführliche Angaben Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 startete in Baden-Württemberg das Modellprojekt Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige, das Kindern die Chance bietet, über einen Zeitraum von sieben Jahren gemeinsam zu lernen und zu spielen.
Existenz gefährdet
Wie Christian Zorn weiter ausführte, gebe es bisher 33 Bildungshäuser aus 33 Grundschulen und 49 Kindergärten. 70 dieser Häuser sollen noch in diesem Schuljahr hinzukommen. Der Ortsvorsteher ist eindeutig dafür, dass sich Sasbachried anschließt. Er wies auch daraufhin, dass die Existenz im Ried gefährdet sein könnte. Es gebe nur noch zwei Gruppen im Kindergarten und in der Grundschule würden die Klassen eins und zwei sowie drei und vier gemeinsam unterrichtet, wobei jeweils zwei Klassen insgesamt 20 Kinder umfassen. Christian Zorn will verhindern, dass Sasbachried mangels Schülerzahl mal ganz ohne Schule dasteht.
Der Haken an der Sache ist der knappe Termin. Bis zum 2. November müsse Sasbachried die Teilnahme nach Stuttgart melden. Hier sprachen sich Schulleiter Harry Klein und Kindergartenleiterin Daniela Straub zunächst aus zeitlichen Gründen dagegen aus. Sie wollten die Angelegenheit ein Jahr nach hinten verschoben haben. Später kamen jedoch positive Signale, die Angelegenheit doch bis zum 2. November einschließlich Vorarbeiten auf die Reihe zu bekommen. Zwei Stunden pro Woche soll gemeinsam für Drei- bis Zehnjährige zusammen gelernt werden. Dies müsse zu schaffen sein, war zu hören
Der Ortschaftsrat stimmt bei einer Enthaltung zu.
Kritische Reaktionen
Nach vielen Jahren ist der Ausbau der Kirchwegstraße abgeschlossen. Bei der Bürgerfragestunde kamen die ersten kritischen Reaktionen. Am Ende der Straße Richtung Walzfeld wurden an der Seite Laubbäume (Brennbirnen, Kastanien, Nüsse) gepflanzt. Ein Anwohner regte sich darüber auf. Eine Rasenfläche hätte es auch getan. Wenn ein Lastwagen die Straße passiert, streift er in der Höhe den Birnbaum.
Die Früchte fallen auf den Boden und werden zermalmt. Der Anwohner kritisierte neben der Verschmutzung durch die Birnen und dem Aufkommen der Bienen und Wespen die Verunreinigung der Straße durch das Laub. Nur einmal im Jahr, so der Zeuge, kämen Ein-Euro-Jobber und würden den Unrat aufsammeln. »Die Bäume müssen weg«, forderte er. Diese würden mal ausgewachsen einen Durchmesser der Krone von zehn Metern ergeben. Der Ortvorsteher will die Reklamation an die Stadt weiterleiten.
Wie Christian Zorn weiter bekannt gab, sollen 1380 Festmeter Bäume im Rieder Wald geschlagen werden. Um den Weg zu befestigen, damit auch Fahrzeuge eingesetzt werden können, sollen zusätzlich 80 Festmeter geschlagen werden, um mit diesem Erlös den Weg zu sanieren.
Jetzt klicken und 10 Tage kostenlos Zeitung lesen
