Offene Lehrstellen-Börse einrichten

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Sasbacher Gemeinderäte wollen die Attraktivität der Sophie-von-Harder-Schule noch weiter steigern

 

Um die Attraktivität der Sophie-von-Harder-Schule in Sasbach noch weiter zu steigern, wurde gemäß des Gemeinderatsbeschluss von Schule und Verwaltung ein Konzept mit Maßnahmen erarbeitet
So bestehe seit Schuljahresbeginn die Möglichkeit, dass die Hauptschüler in der Cafeteria der Heimschule Lender essen können und dieses Angebot gut annehmen.
Speisekarte von Lender
Die Schule erhalte von der Lender-Küche wöchentlich die Speisekarte, die in der Sophie-von-Harder-Schule ausgehängt werde, so Thomas Beck. Angelaufen sei auch die Hausaufgabenbetreuung von vier Betreuern an vier Tagen für die Klassenstufen zwei bis sechs, an der 30 Schüler teilnehmen. Die Finanzierung für das laufende Schuljahr sei gesichert.
Aufgrund der neuen Lehrpläne für die Werkrealschule, die auch für die Sophie-von-Harder-Schule verbindlich seien, falle der Zusatzunterricht in der achten Klasse weg. Dadurch hätten jetzt alle Schüler dieser Klassenstufe beispielsweise fünf Stunden Englisch.
Dazu kommen drei Wahlpflichtfächer (profilbildendes Element) mit je zwei Stunden, jeder Schüler der achte Klasse müsste sich für eines dieser drei Fächer (Wirtschaft und Informationstechnik, Natur und Technik und Gesundheit und Soziales) entscheiden.
Aufgrund der Einzügigkeit der Sasbacher Schule könnten aber nur zwei angeboten werden, deshalb besuchen die betroffenen Schüler, die den Wahlpflichtbereich »Gesundheit und Soziales« gewählt haben, die Grund-, Haupt und Werkrealschule (GHWR) in Achern.
Schriftlich vereinbart
Weitere Schulkooperationen seien derzeit nicht erforderlich

Verstärkt werde auch die Zusammenarbeit mit Firmen, damit die vom Land geforderten Bildungspartnerschaften mit einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung erfüllt werden könne.
Zu diesem Thema schlug Rolf Hauser vor, eine Börse für offene Lehrestellen einzurichten und eine Möglichkeit zu schaffen, dass sich Firmen und Innungen vorstellen können.
Auf Vorschlag von Ambros Bühler solle eine Liste der Firmen in der Gemeinde erstellt werden, die Lehrstellen und Praktikaplätze bereitstellen.
Angesichts der guten Entwicklung der Schule wünschte sich Josef Straub, dass die »politische Großwetterlage« den Bestand der Hauptschule garantiere. Das Bemühen müsste auch dahin gehen, mit den Schülerzahlen in die Nähe von Zweizügigkeit und damit zur Werkrealschule zu kommen.
Als Problem nannte Thomas Beck die Geburtenzahlen. Gab es in Sasbach früher noch drei erste Klassen, so in diesem Schuljahr nur noch eine mit 22 Schülern.

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