Oberkirch lässt sein Vermögen ermitteln
Umstellung des Haushaltsrechnungswesens ist der Grund
Wegen der Umstellung auf das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen (Doppik) zum 1. Januar 2012 muss die Stadt Oberkirch ihr komplettes kommunales Vermögen erfassen und bewerten lassen
Neben unbebauten Flächen, wie Ackerland, Spielplätze, Wald, werden auch bebaute Grundstücke (Gebäude, Schulen, Kindergärten, Hallen) und das Infrastrukturvermögen (Straßen, Plätze, Brücken, Friedhöfe) ermittelt. »In Oberkirch sind rund 2600 Grundstücke und etwa 100 Gebäude zu bewerten«, erläuterte Bürgermeister Franz Müller in der Gemeinderatssitzung am Montagabend.
Die Arbeiten wird die Firma »iib« aus Schwetzingen übernehmen, die auch bereits den Auftrag von der Großen Kreisstadt Achern bekam. Durch einen gemeinsamen Projektablauf, so Müller, ergeben sich Einsparungen von gut 11 000 Euro. Für Oberkirch schlägt die Vermögensermittlung mit rund 50 000 Euro zu Buche, für Lautenbach werden rund 15 500 Euro fällig. Die entsprechenden Haushaltsmittel werden im Etat 2011 bereitgestellt.
Der Gemeinderat stimmte der Auftragsvergabe einstimmig zu.
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