Oberbürgermeister reagiert auf Zink-Kritik
»Angebotene Unterstützung nicht ein einziges Mal in Anspruch genommen« / Vorwürfe zurückgewiesen
In einem Schreiben vom 4. November an den ehemaligen Vorsitzenden der Freien Wählervereinigung Oberkirch, Thomas Zink, hat Oberbürgermeister Matthias Braun die Kritik Zinks an der Verwaltungsspitze zurückgewiesen Zink hatte seinen Rücktritt vom Amt des FWV-Vorsitzenden unter anderem damit begründet, dass er mit seinen Ideen, Vorschlägen und Initiativen ausgebremst worden sei und zu viele Entscheidungen in Oberkirch hinter verschlossenen Türen herbeigeführt werden (die ARZ berichtete am 28. Oktober).
Braun verwies in seinem Brief auf angebotene Unterstützung, die Zink »nicht ein einziges Mal in Anspruch genommen« habe. »Sie waren wegen der Spielgeräte einmal im Stadtbauamt und dann nie wieder, obwohl Ihnen dort zugesagt wurde, dass für Ihre Idee eine Konzeption erarbeitet wird, die übrigens dann auch Ihnen und der Fraktion der Freien Wähler zugegangen ist. Bis heute keine Antwort!«
Auch der Vorhaltung Zinks, »im Gemeinderat würden viele Entscheidungen unter dem Deckmantel der Geheimhaltung in nichtöffentlichen Sitzungen besprochen«, widerspricht Braun: »Wie Sie wissen, kommen alle Entscheidungen, auch nach einer nichtöffentlichen Vorberatung in den Ausschüssen, zur Beratung und Beschlussfassung in öffentlicher Sitzung. Ausgenommen hiervon sind Themen, die wegen der Wahrung des Persönlichkeitsrechtes nur nichtöffentlich behandelt und beschlossen werden können. Ihre Vorhaltung ist völlig unbegründet.« Braun fordert deshalb Zink auf: »Seien Sie doch so ehrlich und nennen Sie die wahren Gründe für Ihren Rücktritt.«
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