Neues Konzept hat sich insgesamt bewährt
Interessengemeinschaft der örtlichen Vereine Renchen – Erlach – Ulm zog Bilanz des Stadtfestes 2007
Eine positive Bilanz des Stadtfestes 2007 hat die Interessengemeinschaft der örtlichen Vereine Renchen – Erlach – Ulm gezogen. Von kleinen organisatorischen Unebenheiten abgesehen sei es gut abgelaufen, hieß es.
Im Juni war das erste Renchener Stadtfest unter der neuen Führungsmannschaft Das Konzept, dies diesmal die Grundlage bildete, sei recht erfolgreich umgesetzt worden, freute sich Thomas Müller, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der örtlichen Vereine Renchen – Erlach – Ulm, auf der Jahreshauptversammlung am Freitag im Gasthaus »Löwen«. Mehr Programm sollte angeboten, mit dem neuen Flyer auch mehr in die Werbung investiert werden. Die zusätzliche Bühne im südlichen Bereich der Festmeile mit ihrem Live-Musik-Angebot kam ebenfalls gut an. Dafür wurde diesmal auf das große Abschluss-Feuerwerk verzichtet, es soll aber im Zwei-Jahres-Rhythmus beibehalten werden.
Während der Samstag die Erwartungen erfüllte und einen großen Besucherandrang verzeichnete, zeigte das schlechte Wetter am Sonntag das Risiko, dem eine Freiluftveranstaltung immer ausgesetzt ist. So kamen abends nicht mehr alle Künstler zum Zug, und bei dem strömenden Regen wäre ein Feuerwerk ohnehin »ins Wasser« gefallen.
Der Kassenbericht wies gerade noch einen Gewinn aus. Die IG wird daher bei der Stadt beantragen, den Zuschuss zu erhöhen. Als Begründung verwies Thomas Müller unter anderem auf gestiegene Kosten fürs Feuerwerk und die erheblichen Ausgaben für die Security.
Auch beim Stadtfest 2008, das am 14./15. Juni 2008 terminiert ist, wird Live-Musik auf der Showtruck-Bühne im Süden der Festmeile ein Programmschwerpunkt sein. Die Verlosung der Tombola soll wieder auf der Hauptbühne erfolgen, aber zeitlich kompakter und um 20 Uhr beendet sein, damit den Besuchern noch einmal Musik und Unterhaltung geboten werden kann. Der Festsonntag soll dann mit einem großen Feuerwerk ab 22.30 Uhr seinen Abschluss finden
Jugend soll mitmachen
Kritische Anmerkungen galten den Erfahrungen, die in diesem Jahr in der Nacht auf Sonntag gemacht werden mussten. Die Bewirtung an den Ständen müsse unbedingt pünktlich um 2 Uhr beendet sein, betonte Hans Murrack. Ab diesem Zeitpunkt waren diesmal noch Gruppen unterwegs, denen weiter ausgeschenkt wurde, obwohl es zunehmend zu Beschädigungen, Glasbruch und auch zum Diebstahl von Getränken kam. Dahersoll 2008 auch die Security verstärkt werden.
Die Beteiligung von Jugendgruppen und Schulklassen am Stadtfest soll weiter gefördert werden. Wünschenswert wäre es, die Preise einander anzugleichen. Im Hinblick auf das Standgeld der Vereine erinnerte Thomas Müller an die Möglichkeit, dies durch den Losverkauf zu verringern oder auch ganz zu finanzieren. Er appellierte an die Vereine, sich hier aktiv einzusetzen. Auf die Einnahmen sei die Gemeinschaft zur Finanzierung des Programms dringend angewiesen.
Erinnert wurde auch an einen Versuch im Jahr 2005, das Stadtfest optisch attraktiver zu machen und ein Motto für die Gestaltung zu wählen – damals war es das Thema »Mittelalter«. Für 2008 wurde an die Vereine appelliert, sich ein Motto auszudenken, wobei jeder Verein in der Wahl seines Themas völlig frei ist. Lediglich bei der verbindlichen Anmeldung im Januar sollte das Motto mit angegeben werden.