Kein Funkraum in Oberkirch: Koordination war schwierig
Führungsunterstützungsgruppe Renchtal zog Bilanz / Elf Proben absolviert
Weiter verstärken will sich die Führungsunterstützungsgruppe Renchtal/B 28. Fachberater von Polizei, Rettungsdienst und Notfallseelsorge sollen eingebunden werden.
Allerhand zu berichten über das abgelaufene Jahr gab es bei der Generalversammlung der Führungsunterstützungsgruppe (FüG)Renchtal/B 28 im Gasthaus Pflug in Oberkirch. Führungsgruppenleiter Frank Meier freute sich besonders, dass die Kommandanten Huber, Kohler und Bisch der Einladung gefolgt waren Ebenso durfte er die Fachberater des THW Achern, Markus Harter und Frank Panther, begrüßen.
In elf Proben bereitete man sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf den Ernstfall vor. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung bei Großschadenslagen.
Großübung koordiniert
Des Weiteren nahm die FüG an der großen Waldbrandübung im Sommer diesen Jahres an der »Bildeich« teil. Ebenso galt es bei einer anderen Großübung eine Unwetterlage an Kinzig und Rhein zu koordinieren. Zusammen mit den Fachberatern des THW Achern erfolgte die Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung im Feuerwehrhaus in Oberkirch. Hier stellte man fest, dass aufgrund des noch immer nicht verfügbaren Funkraumes im Oberkircher Gerätehaus nur unter erschwerten Bedingungen eine solche Lage abgearbeitet werden kann, wie es in einer Pressemitteilung der FüG heißt.
Im Hinblick auf das kommende Jahr werde man die Zusammenarbeit mit dem THW weiterhin verstärken und versuchen weitere Fachberater von Polizei, Rettungsdienst und Notfallseelsorge hinzuzuziehen. Ebenso müssen die vorhandenen Strukturen gefestigt und vertieft werden, heißt es abschließend.
STICHWORT
Führungsunterstützungsgruppe
Die Führungsgruppe (FüG)wurde 2007 gegründet und besteht aus 15 männlichen Führungskräften aus Feuerwehren zwischen Kehl und Bad Griesbach. Die Verantwortung und Leitung der FüG obliegt Frank Meier aus Oberkirch.
Die Führungsunterstützungsgruppe Renchtal/B 28 wird bei Großbränden und Großschadensereignissen von der Einsatzleitung vor Ort alarmiert. Hauptaufgaben der Einsatzkräfte sind dann die Koordination und Unterstützung der Einsatzleitung am Einsatzort und die Nachalarmierung von weiteren Einsatz- und Rettungskräften. Ebenso wird in Großschadenslagen Hand in Hand mit den zuständigen Fachberatern von DRK, Polizei und THW zusammengearbeitet und werden dementsprechend Maßnahmen eingeleitet.
Das Einsatzgebiet erstreckt sich von Kehl entlang der B 28 bis hin zur Schwarzwaldhochstraße. Der Stützpunkt der sogenannten FüG befindet sich zentral in Oberkirch.
Für guten Probenbesuch bekamen folgende Mitglieder ein Weinpräsent (von links): Fachberater THW Frank Panther, Manfred Bähr, Sascha Spitzmüller, Klaus Gieringer, FüG-Leiter Frank Meier, Jürgen Stäbler, Rolf Faulhaber, Fachberater THW Markus Harter.
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