Im Stadtwald wird 2011 weniger Holz geerntet
3150 Festmeter sind zunächst einmal fest eingeplant
Im Stadtwald Oberkirch wird im nächsten Jahr weniger Holz eingeschlagen als in den Jahren zuvor. Der Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss stimmte am Montagabend für den vom Landratsamt vorgelegten Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2011 Er sieht einen Einschlag von 3150 Festmeter vor, das sind weniger als die im Zehnjahresplan vorgesehene Durchschnittsernte von jährlich 3400 Festmeter.
Bürgermeister Franz Müller begründete den Rückgang mit dem überdurchschnittlich hohen Hieb im Forstwirtschaftsjahr 2009, als durch Stürme viel Bruchholz angefallen sei. »Damit schaffen wir jetzt wieder einen Ausgleich«, sagte Müller. Ein Hintertürchen lässt sich die Stadt aber doch noch offen: Sollte sich der Holzpreis positiv entwickeln, dann dürfen 2011 500 Festmeter zusätzlich eingeschlagen werden – ohne dass es einer weiteren Zustimmung städtischer Gremien bedarf. »Damit können wir den Holzpreis kontrollieren und flexibel reagieren, wenn es sich rentiert«, meinte Müller. Haupteinschlagssorte im Oberkircher Stadtwald ist die Douglasie, gefolgt vom Stammholz Fichte und Tanne.
Unterm Strich kann sich der Oberkircher Haushalt über einen satten Überschuss aus dem Stadtwald freuen: Fast 52 000 Euro könnten es im nächsten Jahr werden, wenn der Plan wie vorgesehen umgesetzt wird. In diesem Jahr beträgt der Überschuss rund 17 000 Euro. Aber auch hier deutete der Bürgermeister an, dass das Ergebnis am Ende noch etwas besser ausfallen könnte.
Auch von der Entwicklung des Holzpreises will die Stadt Oberkirch 2011 ihre Holzeinschlagsmenge abhängig machen.
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