Historischer Verein gedenkt seiner Vergangenheit
Die Oberkircher Ortsgruppe besteht seit 90 Jahren.
Vor 100 Jahren entstand der Historische Verein für Mittelbaden. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten bildeten sich innerhalb des Vereins zahlreiche örtliche Gruppen, so 1920 auch in Oberkirch Dieses Ereignisses gedachte die Mitgliedergruppe Oberkirch bei der Jahresversammlung Anfang Dezember
Erster Vorsitzender des Vereins wurde 1920 Freiherr Rudolf von Schauenburg, zweiter Vorsitzender und Schriftführer der Kaufmann und Engelwirt Richard Gugelmeier, zum Rechner bestimmte man Kaufmann und Drogist Hermann Parisel. Damals trat alles, was in Oberkirch Rang und Namen hatte, dem jungen Verein bei. Unter den ersten Mitgliedern fanden sich neben Ärzten, Architekten, Anwälten, Kaufleuten und Wirten der Oberkircher Bürgermeister Neff, die Fabrikanten Blattmann, Koehler und Ruch sowie die Redakteure der Renchtäler Lokalzeitungen, Rösch und Sturn.
Illustrer Zirkel
Höhepunkte im Vereinsleben waren die Feier des 600-jährigen Stadtrechtsjubiläums in Oberkirch im Jahr 1926 sowie die Ausrichtung der Hauptversammlung des Gesamtvereins in Oberkirch 1928. Dazu trug der aus Oberkirch stammende Mundartdichter August Ganther ein eigens für die Versammlung gefertigtes Gedicht vor.
Anita Wiegele erinnerte bei der Jahresmitgliederversammlung an die frühen Jahre des Vereins und trug das Gedicht Ganthers äußerst gekonnt vor. Neben den üblichen Regularien standen zudem Berichte des Vorsitzenden Bertold Wunderle, des ehemaligen Vorsitzenden Horst Schneider sowie der Kassenwartin Anita Wiegele auf dem Programm. Dr. Peter Gawlik und Bertold Wunderle gaben einen Rückblick auf die Studienfahrten im Jahr 2010. ie Mitgliederversammlung endete mit einem Ausblick auf das Programm für das kommende Jahr. Geplant sind Fahrten zur Staufer-Ausstellung in Mannheim, nach Oberschwaben, Zwiefalten und zum keltischen Freilichtmuseum Heuneburg, ferner nach Südtirol, nach Hanau und Gelnhausen sowie in das Kinzigtal. Zwei Vorträge werden sich mit jüdischer Religion und jüdischen Festen sowie dem Kloster Allerheiligen beschäftigen. Zu allen Veranstaltungen sind auch Nichtmitglieder eingeladen.
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