Hilfe für überforderte Familien

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Dorfhilfe bleibt sichergestellt / Sozialstation zog Jahresbilanz / Pflege mit positivem Ergebnis

Auf intensive und vielfältige Arbeit blickte die Sozialstation St. Elisabeth Renchtal zurück. Auch die wirtschaftlichen Daten stimmten positiv.

 

Kürzlich lud der Vorstand der Sozialstation Vertreter der Kirchengemeinden des Renchtals zur jährlichen Mitgliederversammlung ein Vorsitzender Thomas Huber erwähnte, dass die Sozialstation mit 60 Mitarbeitern, 20 Ehrenamtlichen, drei Auszubildenden und drei Zivildienstleistenden gut aufgestellt sei. Der Ambulante Dienst versorgt täglich 129 Patienten und in der Tagespflege werden täglich bis zu 18 Tagespflegegäste betreut, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialstation.
Weiter berichtete Huber, dass der Vorstand mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2009 sehr zufrieden ist. Dank des Bemühens aller Mitarbeiter und der Leitungen konnte trotz nach wie vor schwieriger Rahmenbedingungen im Bereich der Pflege ein positives Ergebnis erzielt werden.
Für Zukunft gerüstet
Für das Jahr 2010 setzt sich dieser positive Trend im Bereich der Erträge laut Huber fort, wird jedoch durch Umstellungen, die der Tarifvertrag vorgibt, negativ beeinflusst. Huber sieht dennoch die Bereiche der Sozialstation gut aufgestellt und für die Zukunft gerüstet.
Für den Bereich der Dorfhilfe sagte Thomas Huber, dass die politischen Gemeinden im Renchtal auch weiterhin ihre finanzielle Unterstützung für diesen Bereich zugesagt haben. Damit sei die wichtige und wertvolle Arbeit der Dorfhelferinnen im Renchtal auch weiterhin sichergestellt.
Nach dem Bericht von Geschäftsführerin Beate Rahner gaben die Leitungskräfte einen anschaulichen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche der Einrichtung

Pflegedienstleiterin Claudia Kleinbongartz erläuterte unter anderem, dass die Qualifizierung der Mitarbeiter von besonderer Wichtigkeit sei, um den immer größer werdenden Anforderungen und Veränderungen gerecht werden zu können.
Karin Hertwig, Leitung für den Bereich Demenz, berichtete aus der Arbeit der 20 bürgerschaftlich engagierten Mitarbeiter der Sozialstation, die im Bereich der Demenzbetreuung und der Tagespflege eingesetzt sind. Sie erläuterte, dass diese Mitarbeiter vor Beginn ihrer Tätigkeit in einer umfangreichen Schulung auf die Arbeit vorbereitet und kontinuierlich fachlich begleitet werden, um ihnen bestmögliche Unterstützung zu bieten.
3000 Stunden geleistet
Im Jahr 2009 wurden rund 3000 Stunden von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet, so Hertwig. Das überaus große Engagement dieser Mitarbeiter ist für die Sozialstation von unermesslichem Wert, heißt es in der Mitteilung hierzu.
Monika Groß, Einsatzleiterin der Dorfhelferinnen, erläuterte, wie sich die Arbeit der Dorfhilfe gewandelt hat. Ihre Mitarbeiterinnen leisten häufig Einsätze mit schwierigen Familiensituationen und Einsätze, die über das Jugendamt vermittelt werden. Schwerpunkt dieser Einsätze ist das Haushaltsorganisationstraining (HOT), das zum Ziel hat, Struktur in den Alltag von völlig überforderten Familien zu bringen.

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Ein Teil der 20 bürgerschaftlich engagierten Mitarbeiter der Sozialstation mit den zuständigen Leitungen für den Bereich Demenz, Karin Hertwig (Dritte von links) und Josepha Waidele-Huber (Zweite von rechts)

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Veröffentlicht in Oberkirch

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