Fest des Glaubens und der Begegnung

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Seelsorgeeinheit Renchen, Ulm und Erlach lädt zu einem religiösen Wochenende in Renchen ein

 

Ein religiöses Wochenendes findet vom 17. bis 19. November für die Seelsorgeeinheit Renchen, Ulm und Erlach in Renchen statt. Es soll ein Fest des Glaubens und der Begegnung werden. Auch Christen anderer Pfarrgemeinden sind herzlich eingeladen. Wir sprachen dazu mit Pfarrer Albert Lehmann
Ω Was war Ihre Intention, ein religiöses Wochenende für Ihre Seelsorgeeinheit anzubieten?
Albert Lehmann: Das religiöse Wochenende soll den Christen unserer Pfarrgemeinden neue Impulse für das Zusammenleben geben. Die Christen der Gemeinden der Seelsorgeeinheit sollen sich dadurch noch näher kommen.
Ω Wer organisiert dieses Wochenende?
Lehmann: Die konkrete Organisation vor Ort läuft übers Pfarramt Renchen. Die Organisation des Programms wird von den Siesener Schwestern vorgenommen. An diesem Wochenende kommen etwa 20 Schwestern des Franziskaner-Ordens aus dem Kloster Siesen bei Saulgau nach Renchen. Sie bieten verschiedene Workshops und Gottesdienste an.
Ω Wie wurden Sie auf die Schwestern aufmerksam?
Lehmann: Ich persönlich war bereits mehrmals zu Exerzitien in diesem Kloster. Hierbei wurde ich auf die vielfältige Brennpunktarbeit aufmerksam, die diese Schwestern leisten. Der Orden besteht aus sehr vielen jungen Schwestern, die sich aktuellen Themen widmen. Die Schwestern sind auch vor Ort in Berlin oder zum Beispiel in Hoyerswerda. In Argentinien betreibt der Orden sogar eine Drogen-Farm. Außerdem sind mir die Schwestern für verschiedene Gemeindeprojekte bekannt.
Ω Wie soll das Wochenende ablaufen?
Lehmann: Die Schwestern kommen am Freitagabend in Renchen an. Für ihre Unterbringung suchen wir übrigens noch Gastfamilien

Wer interessiert ist, kann sich beim Pfarramt melden. Der Themenbereich beginnt dann am Samstag um 7.45 Uhr mit einer Laudes inklusive Eucharistiefeier in der Renchener Kirche. Um 9 Uhr erfolgt die Begrüßung und Vorstellung. Das Hauptthema lautet »Meine konkrete Berufung«. Ab 9.30 Uhr beginnen die Workshops. Zwischendurch gibt es Pausen, eine gemeinsame Mittagspause mit Möglichkeit zum Mittagessen in der Festhalle. Auch zwischendurch ist für Verpflegung gesorgt. Das Nachmittagsprogramm beginnt wieder um 14 Uhr und soll bis etwa 16.30 Uhr dauern. Um 17 Uhr beginnt ein gemeinsamer Fackelzug zur Kirche nach Ulm. Dort findet um 18.30 Uhr eine Vesper statt, danach wird zum gemütlichen Zusammensein ins Franziskusheim nach Ulm eingeladen. Am Sonntag findet um 8 Uhr in der Erlacher Kirche eine Laudes statt, um 9.30 Uhr ist dann in der Kirche in Renchen eine Abschluss-Eucharistiefeier. Alle Gottesdienste werden von den Schwestern mitgestaltet.
Ω Wenn man an einer Teilnahme interessiert ist, wo muss man sich melden?
Lehmann: Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Man kann jederzeit dazustoßen, wenn eine Teilnahme am gesamten Wochenende nicht möglich ist. Für Kinder gibt es separate Angebote, so dass die ganze Familie teilnehmen kann. Das Wochenende soll alle Altersgruppen ansprechen – Familien, Kinder, Ältere. Es werden für alle Altersstufen Themen angeboten.
Ω Was hat man sich unter den Workshops vorzustellen?
Lehmann: Es wird zweierlei Arten von Workshops geben. Es gibt durchgängige Angebote wie »Ansprechbar«. Darunter muss man sich einen Begegnungsraum mit den Schwestern vorstellen. Kreativität ist gefragt, wenn man daran teilnehmen möchte, ein Tau zu schnitzen oder Friedensbänder zu basteln. Für kleine Kinder gibt es besondere Angebote. Dann gibt’s wechselnde Workshops – zum Beispiel zu Themen wie »Wie kann man nur ins Kloster gehen?« oder »Berufen zum glücklichen Menschsein«. Diese Angebote gibt es teilweise für verschiedene Altersklassen. Für Jugendliche gibt es einen Workshop »Trau dich, die Bibel zu entdecken«. Für die Älteren gibt es einen speziellen Workshop für den Umgang mit der Lebensphase nach der Pensionierung. Diese Workshops werden nicht nur als Vortrag gestaltet, sondern die Teilnehmer sollen einbezogen werden. Es sollen Gespräche stattfinden, teilweise wird das Thema auch spielerisch und kreativ entwickelt. In der Kirche wird über die ganze Zeit das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt sein. Hier soll auch die Möglichkeit zum Atem holen gegeben sein.

 

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