Engel erfüllt Kindern Wünsche
Werbegemeinschaft richtet beim Weihnachtsmarkt wieder ihr Postamt ein / Buntes Rahmenprogramm
Wünsche erfüllt die Renchener Werbegemeinschaft auch beim diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder. Die Wunschzettel liegen ab heute, Samstag, in den Mitgliedsgeschäften aus und können am 2./3. Dezember beim Engels-Postamt abgegeben werden.
Zum dritten Mal hat das Renchener Engels-Postamt beim Weihnachtsmarkt am Samstag/Sonntag, 2./3. Dezember, geöffnet. »Dort können alle braven Kinder ihren Weihnachtswunschzettel persönlich abgeben Ein freundlicher Engel nimmt den Wunschzettel in Empfang, schaut nach der vollständigen Adresse und reicht ihn dann an das Christkind weiter«, animiert die Werbegemeinschaft zum Mitmachen.
Geschenk für Kinder
»Über 50 Wünsche konnten wir im Vorjahr erfüllen«, sagt der Vorsitzende Wolfgang Bär. 2005 hatten die rosa Zettel noch sechs Felder, in denen die Kinder ihre Herzenswünsche eintragen konnten. In diesem Jahr hat man sie auf drei reduziert – da ohnehin immer nur ein Wunsch erfüllt werden kann. »Bildungsfördernde Dinge werden bevorzugt«, sagt Bär. Das heißt, wenn unter den Wünschen auf den ausgelosten Zetteln ein Buch zu finden ist, wählt der Werbegmeinschafts-Engel dieses als Geschenk für das Kind aus.
Bär wie Heidi Janitschek, in der Werbegemeinschaft für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, sind allerdings erstaunt, was sich die Kinder alles wünschen – nicht nur Luxusprodukte, wie TV-Geräte oder DVD-Player, sondern auch echte Herzensangelegenheiten, bei denen die Geschäftsleute an ihre Grenzen stoßen: »Es waren Kinder dabei, die sich gewünscht haben, dass der Vater wieder Arbeit findet, sich die Eltern verstehen oder ein Familienmitglied gesund wird. Nicht nur Materielles«, so Bär, der sich wie Janitschek auch freut, dass es heutzutage noch bescheidene Wünsche (Malkasten, Nachthemd, Leggings, Kartenspiel) gibt.
Richtig leer geht aber keines der Kinder aus, denn jedes, das einen Wunschzettel (pro Kind wird nur einer entgegen genommen) abgibt, bekommt eine kleine Überraschung
Das Engels-Postamt ist ein Anziehungspunkt für die Kinder: »Letztes Jahr hatten wir 2000 Wunschzettel, davon sind über 800 zurückgekommen«, rechnet Bär vor. Dennoch, der Renchener Weihnachtsmarkt, der von der Stadt und Werbegemeinschaft organisiert wird, hat noch weit mehr zu bieten:
Zur Eröffnung am Samstag, 2. Dezember, 11 Uhr, treten der Chor der Stadträte und der Spielmannszug der Feuerwehr auf. Zudem geben Bürgermeister Bernd Siefermann und Stellvertreter Heinz Schäfer 200 Portionen Suppen für einen guten Zweck aus. »Spendiert wird diese von Edi Baier vom Ulmer Braustübel. Den Erlös bekommen die Kindergärten in Renchen, Ulm und Erlach«, so Bär.
An beiden Markttagen besucht auch der Nikolaus (jeweils um 15 Uhr) den Markt. Musikalische Weihnachtsstimmung verbreiten die Jugendlichen der Stadtkapelle sowie Corinna Höfinghoff mit ihrer Flötengruppe und den Musikflöhen. Abends beenden an beiden Tagen um 20 Uhr Turmbläser der Stadtkapelle den Weihnachtsmarkt.
Lebendige Krippe
Zwischen Kirche und Josefsaal (darin bewirtet der Musikverein Renchen mit Kaffee und Kuchen) wird wieder die lebendige Krippe aufgebaut. Und: »Rechtzeitig zur Adventszeit verwandelt sich Renchen wieder in eine Weihnachtswichtelstadt«, verspricht Bär.