Die Hunde dürfen mitwandern

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Der Schwarzwaldverein Sasbach-Obersasbach bietet Hundehaltern eine besondere Veranstaltung an

 

Der Schwarzwaldverein Sasbach-Obersasbach veranstaltet am Sonntag erstmals eine Wanderung unter dem Motto »Dog Trails – Hundepfade«. Diese Wanderung, initiiert von Reinhold Czasny, stößt auf sehr viel Interesse Es haben sich schon so viele Herrchen und Frauchen mit Hund angekündigt, dass leider keine weiteren Anmeldungen mehr entgegen genommen werden können.
Darf man bei den üblichen Wanderungen der Schwarzwaldvereins Sasbach-Obersasbach seinen Hund mitnehmen?
Reinhold Czasny: Es gibt kein Hundeverbot bei Wanderungen unserer Ortsgruppe, allerdings gibt es Unternehmungen, die nicht für Hunde geeignet sind. Ansonsten ist es wie überall: Manche Vereinskammeraden mögen Hunde, andere nicht. Meist sind ein oder zwei Hunde dabei.
Haben Sie selbst einen Hund?
Czasny: Ja, unseren »Dusty«, ein fünf Jahre alter Border-Labrador-Mix.
Es gibt völlig unterschiedliche Rassen und natürlich auch unterschiedliche Altersstufen von Hunden. Welche Hunde sind denn beim Wandern am diszipliniertesten?
Czasny: Die gut erzogenen, aber Spaß beiseite: Das kann man nicht an der Rasse festmachen. Dass ältere, erfahrene Hunde es meist etwas ruhiger angehen, haben sie mit ihren Frauchen und Herrchen gemein.
Sie bieten eine spezielle Hundewanderung an. Was ist von der Streckenführung her und auch sonst anders als bei gewöhnlichen Wanderungen?
Czasny: Schon allein das Anbieten einer Hund- und Herrchen- beziehungsweise Frauchen-Wanderung sorgt dafür, dass Menschen, die ­vielleicht Angst vor Hunden haben, an diesem Tag nicht mitwandern, und somit schon manche Konfliktsituation ­entschärft wird. Die ­Strecke sollte genug Frischwasserstellen haben und nicht gerade mitten durch Städte und Dörfer führen

Ansonsten gilt das Gleiche wie für alle Wanderungen: Abwechslungsreich und interessant muss sie sein. Und wenn man sich dann noch mit Gleichgesinnten, hier eben Hundehalter, austauschen kann, sollte es eine angenehme Tour werden.
Welche Voraussetzungen sollten die Hunde haben, um mitwandern zu können?
Czasny: Gesund, und mit anderen Hunden verträglich. Wenn der Hund schon eine Begleithundeprüfung bestanden hat oder auf einem Hundeplatz trainiert, wäre es fast schon optimal. Jungen Hunden in den ersten Monaten und sehr kleinen Rassen sollte man eine solche Wanderung aber nicht zumuten.
Die vielen Gerüche der anderen Hunde und der herbstlichen Natur: Ist das nicht zuviel für die Tiere?
Czasny: Ganz im Gegenteil: Der Hund stammt vom Wolf ab, den ganzen Tag im Rudel durch die Natur streifen ist für einen Hund die Erfüllung seiner Bedürfnisse und sorgt für ein ausgeglichenes Wesen.
Bleibt diese Wanderung einmalig oder sind Fortsetzungen denkbar oder gar geplant?
Czasny: Der Schwarzwaldverein Sasbach-Obersasbach erstellt seinen Wanderplan für 2011 schon Ende Oktober, aber aufgrund der regen Nachfrage werden wir im nächsten Jahr sicher noch einmal eine Hundewanderung anbieten. Danach entscheiden wir, ob wir das Angebot so belassen, ausbauen, oder noch abändern müssen.

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Mit Hunden auf die Wanderschaft begibt sich der Schwarzwaldverein Sasbach-Obersasbach. Das Interesse an der Veranstaltung ist groß, die Wanderung schon ausgebucht.

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Veröffentlicht in Obersasbach

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