»Das ist eine große Ehre für uns«
»Unser Dorf hat Zukunft«: Herbert König über die morgige Fachtagung in Erlach
Einmal mehr steht Erlach morgen, Donnerstag, ab 9.30 Uhr, im Blickpunkt des Wettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft«. Auch wenn sich der Ort in diesem Jahr der herausfordernden Teilnahme gar nicht stellt. Erlach wurde vom Ministerium als Tagungsort auserwählt Über die Bedeutung der Veranstaltung, deren Inhalt und die Teilnahme der Ulmer spricht Ortsvorsteher Herbert König im Interview.
? Morgen gibt’s in der Kronenhalle eine Tagung zum Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«. Wie kam’s dazu?
Herbert König: Zu Beginn des Jahres kam eine Anfrage vom Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg. Auserkoren wurde Erlach aufgrund des großartigen Erfolges im vorangegangenen Landes-Wettbewerb, in welchem wir als schönstes Dorf im Regierungsbezirk Freiburg ausgezeichnet wurden.
? Was ist der Zweck dieser Veranstaltung?
König: Den Teilnehmern soll der Grundgedanke dieses Wettbewerbes nahegebracht werden, indem in verschiedenen Referaten auf die fünf Bewertungskriterien eingegangen wird. Ziel dieses Wettbewerbes ist es letztlich, die Gemeinden im ländlichen Raum für die Zukunft fit zu machen.
? Wer ist eingeladen?
König: Alle Bürgermeister, Ortsvorsteher, Gemeinderäte, Ortschaftsräte sowie weitere Interessierte aus dem Regierungsbezirk Freiburg, welche sich mit ihren Gemeinden in diesem Jahr oder zu einem späteren Zeitpunkt am Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« beteiligen möchten.
? Welchen Part haben Sie?
König: Im Vorfeld wurden wir in die Organisation dieser Fachtagung eingebunden. Im Übrigen wird es meinerseits einen Beitrag geben unter dem Motto »Der Wettbewerb in der Praxis – ein Erfahrungsbericht«
? Was bedeutet es für Sie persönlich, dass gerade Erlach als Austragungsort der Tagung auserkoren wurde?
König: Dies ist für den Ortschaftsrat und mich eine Freude und zugleich große Ehre. Damit werden die herausragenden Leistungen unserer gesamten Dorfgemeinschaft einmal mehr gewürdigt.
? Heuer nehmen die Ulmer am Wettbewerb teil. Fiebern Sie mit?
König: Ich finde es beeindruckend, mit welch großem Engagement die Ulmer in den letzten Monaten und Jahren die unterschiedlichsten Maßnahmen konsequent angegangen und umgesetzt haben. Selbstverständlich drücke ich meinem Ortsvorsteher-Kollegen Peter Spraul und allen Ulmern ganz fest die Daumen, dass sie ein tolles Ergebnis erringen, wovon ich fest überzeugt bin.
? Ist Erlach nun »schön« genug oder denken Sie, dass Sie sich wieder einmal am Wettbewerb beteiligen?
König: Ziel dieses Wettbewerbes ist, dass dies ein nachhaltiger und kontinuierlicher Prozess ist, der auf keinen Fall danach aufhören darf. Von daher muss und wird es in Erlach auf diesem begonnenen Weg weitergehen, wenngleich das Tempo natürlich etwas zurückgenommen wurde. Auch in der Zukunft bauen wir auf die bewährte Unterstützung der Bevölkerung sowie das lobenswerte ehrenamtliche Engagement der Erlacher – und das in jeder Hinsicht. Letztlich geht es bei dem Wettbewerb nicht um »Schönheit«, sondern dass die Identifikation mit dem Dorf und das Gefühl der sozialen Zusammengehörigkeit im Ort gefördert wird, in unserem liebens- und lebenswerten Erlach. Dies getreu unserem erarbeiteten Leitbild: »Nicht nur Fassaden gestalten, sondern auch das Gemeinwesen.«
Erlachs Ortsvorsteher Herbert König.