Auf Schatzsuche im Renchtal

Veröffentlicht auf von Acher-Rench-Zeitung

Kur- und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach nimmt teil am weltweiten Spiel »Geocaching«

 

Sie nennen sich Smaragdo, Piano Poppet oder Bumerle – Spurenleger, die im Internet unter www.geocaching.com auf ihren versteckten Schatz weisen, einen »Geocache« Meistens handelt es sich um eine gut verschließbare Plastikbox, in der kleine Überraschungen liegen. Manchmal haben die Schätze jedoch nur ideellen Wert: Sie offenbaren sich in einer schönen Aussicht, alten Gemäuern oder einem erfrischenden Fußbad in einem Bergbach.
Die »Schnitzeljagd für Erwachsene« hat laut Internetportal seit Start im Jahr 2000 bereits 350 000 Anhänger – Tendenz steigend. Die internationale Fangemeinde streift mitlerweile durch 220 Länder der Erde. Sie schnüffelt in den Barbar-Tempel Bahrains, kämpft sich durch den Dschungel Brasiliens, sie späht vom Rücken der Pferde an der Playa Guardalavaca in Kuba oder schreitet auf dem Pilgerweg des Kathmandu – auf der Suche nach einem der insgesamt 350 000 skurrilen Schätze, die meistens am Ende wieder zurückgelassen werden. Für den nächsten Schatzsucher. Fairness wird bei den Mitspielern groß geschrieben.

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Start zur ersten Schatzsuche in Bad Peterstal-Griesbach mithilfe von GPS (von links): GmbH-Geschäftsführer Michael Schmitz, Petra Boschert und Thomas Holz.

 »Unterbodenwäsche«

 Auch Abenteurer in unserer Region haben sich zu den Schatzlegern und -suchern gesellt. »Benadar« versteckte ein »Geocache« am »Kutzenstein« und verspricht am nächsten Ziel »Unterbodenwäsche« – Erlacher dürften das Rätsel auch ohne Suche lösen, sobald sie das angehängte Foto sehen. Ein TobiStra weist den »Weg zu Lothar« und »Tomsle und Hatschepsut«, »Vogtländer und Lacki« beschenken die Schatzjäger mit dem Mühlenweg im Achertal. Ein »Klammeraffe« motiviert zum Felsenklettern in Allerheiligen

Der Schatz, der dort versteckt ist, enthält »Sunglasses, a pen, a deck of cards, some toys« (Sonnenbrillen, ein Kartenspiel und Spielzeug).
Auch Thomas Holz, Mitarbeiter der Kur und Tourismus GmbH, hat Feuer gefangen. Rund ein Dutzend »Geocaches« versteckt er auf Gemarkung Bad Peterstal-Griesbach – in Wald und Flur sowie in den Ortsteilen. »Sieben bis acht Verstecke sind knifflig und werden ins Internet gestellt«, hat Holz vor, »alle anderen sind einfacher und nur für unsere Gäste gedacht.« Gerade für Familien, die in der Kurgemeinde einen unterhaltsamen Urlaub verbringen möchten. Denn sowohl Erwachsenen als auch Kindern macht die Suche nachweislich Spaß. Und Kinder können auf diese Weise so ganz nebenbei zum Wandern verführt werden.
Gefüllt sind die Geocaches daher mit kindgerechten Überraschungen oder Nützlichem wie Stofftieren, Batterien oder Lampen. Zum Tauschen oder Mitnehmen. Thomas Holz ist gerade dabei, die eigene Webpage mit einer »Geocaching«-Seite zu bereichern, um die Schatzsucher auf die richtige Fährte zu locken. Damit die Suche auch sicher gelingt, stellt das Team in der Tourist-Info drei moderne GPS-Geräte zur Verfügung. Sie zeigen nicht nur die Richtung zum Schatz an, sondern auch die Entfernung, Wegstrecke und Wegzeit.
Auch für Mountainbiker
Die GPS-Geräte werden nicht nur Schatzjägern mit auf den Weg gegeben, sondern auch Mountainbikern. Ihnen möchte die Kur und Tourismus GmbH den Urlaubsort Bad Peterstal-Griesbach durch exklusive Angebote schmackhafter machen. Ausgestattet mit Koordinaten, werden die Sportler künftig auf die schönsten Wege zu landschaftlichen Attraktionen geleitet. Die Tourenvorschläge betreffen Rund- sowie auch Zielwanderwege. Das Team spielt mit dem Gedanken, mit Gaststätten zu kooperieren, um die Sportler zu verpflegen. »Weiter können Interessierte in Zukunft einen Coach buchen«, plant Geschäftsführer Michael Schmitz. Die Ziele sollen noch 2007 verwirklicht werden.

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Start zur ersten Schatzsuche in Bad Peterstal-Griesbach mithilfe von GPS (von links): GmbH-Geschäftsführer Michael Schmitz, Petra Boschert und Thomas Holz.

 

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Veröffentlicht in Erlach

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