2012 wird das Jahr der Neuerungen
Bau der Querspange Ost betrifft Badegäste 2011 kaum / Unterführung vom Parkplatz zum Eingang
Beim Bau der Querspange Ost nimmt die Stadt Rücksicht auf die Schwimmbadsaion. Für die Badbesucher ändert sich ab 2012 dennoch einiges – beim Parken, aber auch innerhalb des Freizeitbades selbst.
Im Sommer 2011 bleibt für die Oberkircher Schwimmbadbesucher alles beim Alten. Die Arbeiten an der Renchbrücke bringen vielleicht etwas mehr Lieferverkehr mit sich, ansonsten ändert sich an der Situation vor dem Freibad nicht viel. Dort geht es erst ab Herbst 2011 richtig los
Nachdem in der beliebten Freizeiteinrichtung die Herbst- und Winterpause begonnen hat, starten die Straßenbauarbeiten zwischen Mühlbach- und Renchbrücke. Sie sollen zum Beginn der Badesaison weitgehend abgeschlossen sein. Die neue Straße rückt laut OB Matthias Braun weiter nach Westen, also vom Schwimmbadeingang weg. Der Straßenrand ist rund 15 bis 20 Meter vom Schwimmbadeingang entfernt.
Das bedeutet im Gegenzug, dass ein Teil des Schwimmbadparkplatzes für die Straße verwendet wird. Laut Braun fallen zehn bis 15 Prozent der Stellplätze dort weg. Ersetzt werden könnten sie laut Braun am gegenüberliegenden
Renchufer auf einem städtischen Gelände. Die Stadt plant dort für 2012 die Ausweisung einer weiteren Parkfläche. Der Vorteil: So stünden am Ende fürs Schwimmbad sogar etwas mehr Parkplätze bereit als bisher. Die Kosten für diese Umgestaltung sind im 3,8-Millionen-Projekt Querspange bisher noch nicht eingeplant.
Wer vom Parkplatz zum Schwimmbad gelangen will, muss die Querspange Ost nicht überqueren. Die Stadt verbindet beide Bereiche mit einer Unterführung, die ebenfalls im Herbst 2011 gebaut werden soll.
Parkbuchten für Kurzzeitparker sollen am Schwimmbadeingang geschaffen werden. Dort ist durch das Abrücken der Straße nicht nur Platz für einen zusätzlichen Fahrradständer, sondern auch für eine kleine Erweiterung des Schwimmbadgeländes. Der Kleinkindbereich könnte davon ab der Badesaison 2013 profitieren.
Die abschließenden Straßenbauarbeiten jenseits der Rench sind von Februar bis September 2012 geplant. Über einem Kreisverkehr wird die Querspange mit der neuen B 28 verbunden. OB Matthias Braun hält das für »die bessere Lösung« gegenüber einer normalen T-Kreuzung. Er war froh, dass das Regierungspräsidium Freiburg dieser Variante zugestimmt hatte.
Gleichzeitig begrüßte Braun bei einem Pressegespräch am Freitag auch, dass zeitgleich mit der Umfahrung Oberkirchs auch die Lautenbachs in Angriff genommen wird. »Auf die Querspange Ost wäre ein Riesenproblem zugekommen, wenn die Lautenbacher Umfahrung erst später gekommen wäre.« Dann hätten auch jene Autofahrer die Querspange genutzt, die Richtung oberes Renchtal oder Freudenstadt unterwegs sind. So wird der Transitverkehr an beiden Orten vorbeigeleitet.
Zweite Querverbindung
In den ursprünglichen Planungen ab Mitte der 80er Jahre sollte die Querspange Ost die einzige Querverbindung zwischen alter und neuer B 28 sein. Braun ist froh darum, dass mit der Querspange West (innerörtliche Umfahrung) bereits 2003 eine weitere hinzugekommen ist. Sie ermögliche, die Hauptstraße für den Lkw-Verkehr zu sperren.
Und sie dient als Umleitungsstrecke, sollte die neue B 28 einmal gesperrt sein. Braun: »Ohne sie bräuchten wir über eine Verkehrsberuhigung der Hauptstraße oder gar eine Fußgängerzone nicht nachdenken.«
Vom Strandbadweg (oben rechts), vorbei am Schwimmbad über die Rench und durch die Scheuermatt, schlängelt sich die Querspange Ost zum Kreisverkehr an der neuen B 28.
Jetzt klicken und 10 Tage kostenlos Zeitung lesen
