Welche Sparkassen-Filialen bleiben?
Noch ist nicht klar, welche Filialen im Raum Achern geschlossen werden / Alle auf dem Prüfstand
Es sollen insgesamt 30 der 75 Geschäftsstellen der Sparkasse Offenburg/Ortenau geschlossen werden. Wie stark bei den Schließungen der Raum Achern einbezogen ist, ist derzeit noch nicht bekannt. Aber besonders die kleinen Filialen stehen auf der Kippe
16.01.2003 - Achern (aci). Wie stark die rund 100 Sparkassenmitarbeiter aus dem Raum Achern von den Umstrukturierungen, den Streichungen beziehungsweise Zusammenlegungen von Geschäftsstellen betroffen sein werden ist bislang ebenso wenig geklärt wie die Tatsache, welche Sparkassenkunden künftig weitere Wege zur Filiale haben
Uwe Dohle, Pressesprecher der Sparkasse Offenburg/Ortenau, kann zunächst einmal nicht die Zahl von 30 Schließungen bestätigen. Es sei noch nichts Genaues bekannt. Richtig sei, so Uwe Dohle, dass alle Geschäftsstellen auf den Prüfstand gestellt worden seien. Das Potenzial, das Kundenvolumen und der Ertrag seien unter die Lupe genommen worden. Das Ergebnis der Untersuchungen soll dem Verwaltungsrat vorgestellt werden, der dann entscheidet.
Gefährdet seien vor allen Dingen die kleinen Filialen. Es soll bei den Zusammenlegungen aber dafür gesorgt werden, dass die Sparkassenkunden dann, wenn die Filiale in ihrem Ort geschlossen wird, zumindest nur in den Nachbarort zur Filiale fahren müssen.
Viele Filialen
In Achern selbst gibt es neben der Hauptstelle am Rathaus noch die Filialen in der Sasbacher Straße, und in den Teilorten Fautenbach, Gamshurst, Großweier, Mösbach, Oberachern, Önsbach und Wagshurst. Filialen sind zudem in Sasbach, Sasbachwalden, Kappelrodeck, Waldulm und Ottenhöfen sowie in Renchen, Erlach und Ulm vorhanden.
Die Umstrukturierung soll, so Uwe Dohle, auf jeden Fall ohne großen Personalabbau erfolgen.