Weinwanderer waren wetterfest
Regen konnte Vergnügen der Gäste nicht trüben / Stadt nennt Zuspruch zum Reben-Erlebnis akzeptabel
Trotz durchwachsenen Wetters haben sich gestern rund 2000 Menschen auf die Weinwanderung in Oberkirchs Reben begeben. Dort konnten sich Menschen aus der ganzen Region von der Arbeit der Oberkircher Winzer und Wirte überzeugen.
Obwohl die Sonne gestern nicht über Oberkirch lachte und es hin und wieder regnete, machten sich zahlreiche Weinliebhaber sowie Familien mit Kind und Kegel durch den herbstlichen Rebberg auf den sieben Kilometer langen, familienfreundlichen Rundweg
Die Oberkircher Weinwanderung führte durch den herrlichen Klosterberg, zur der Ruine Schauenburg, in den Garten des Gaisbacher Schlosses und zurück in den Lindengarten. Wenn auch die Sonnenstrahlen fehlten, so genossen die Wanderer die herrliche Landschaft der Vorbergzone und den Blick ins Rench- und Rheintal. Empfehlenswert zur Wanderung war festes Schuhwerk, denn das Gras auf den Wegen durch den Rebberg war nass. Rutschgefahr!
Während die Erwachsenen an den Stationen genüsslich den Wein schlürften, scharten sich die Kinder um die Spielstationen. Sie erhielten Gutscheinpunkte fürs Mitspielen und kostenlos frisch gepressten Traubensaft. An den Verweilstationen sorgten Musiker, wie »Stefan d’Badisch« auf dem Keyboard im Klosterberg und auf der Schauenburg der Dudelsackspieler für beste Stimmung.
Den Auftakt mit schmissigen Musikstücken machte auf dem Marktplatz der Musikverein Haslach unter Leitung von Jürgen Kimmig. Auch für das leibliche Wohl mit kulinarischen Genüssen war an verschiedenen Stationen und von den beteiligten Gaststätten bestens gesorgt.
Nicole Singler, Leiterin der Tourist-Info, verzeichnete mit 1500 verkauften Weinwanderpässen ein »akzeptables Verkaufsergebnis«. Sie schätzte die Teilnehmerzahl an der Wanderung auf ingesamt 2000 Personen.
Die Beschilderung der Wanderstrecke war auf der gesamten Strecke vorbildlich angebracht
Die fest installierten Tafeln an markanten Wegstellen informierten zusätzlich in drei Sprachen rund um den Oberkircher Wein. Das ist auch gut so, da die Wanderer von überall her kommen.
Überregional etabliert
Dass das Event inzwischen überregional etabliert ist, ist daran zu ermessen, dass immer mehr Gruppen aus dem Elsass, wie jüngst der Vogesenclub, sowie ausflugsfreudige Vereine aus dem schwäbischen Landesteil angereist kommen. »Wir versuchen, die Vermarktung noch besser zu streuen«, sagte Singler, die aufgrund der Werbung im Elsass, in Freudenstadt und im Ortenaukreis wiederum auf viele treue Gäste zählen konnte.
Rund 2000 Teilnehmer verzeichnete die Oberkircher Weinwanderung gestern auf dem Weg »Von der Höll ins Paradies«.